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Veröffentlicht am 13.05.2023 17:27

Kämna fällt beim Giro leicht zurück - Evenepoel schwächelt

Der deutsche Bergspezialist Lennard Kämna fiel beim Giro zurück. (Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa)
Der deutsche Bergspezialist Lennard Kämna fiel beim Giro zurück. (Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa)
Der deutsche Bergspezialist Lennard Kämna fiel beim Giro zurück. (Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa)

Lennard Kämna hat im ersten spektakulären Kletterduell der Favoriten des 106. Giro d'Italia einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Der 26-Jährige verlor auf der 207 Kilometer langen achten Etappe Zeit auf die Stars Primoz Roglic und Remco Evenepoel, als ihm bei einer Attacke am letzten Anstieg die Kraft ausging.

In der Gesamtwertung liegt der Bremer auf Platz zehn, 1:54 Minuten hinter Spitzenreiter Andreas Leknessund aus Norwegen. Der Belgier Evenepoel ist mit acht Sekunden Rückstand Zweiter, der Slowene Roglic weitere 30 Sekunden zurück Dritter. Den Tagessieg in Fossombrone sicherte sich der irische Klassikerspezialist Ben Healy, der 50 Kilometer vor dem Ziel aus einer Spitzengruppe heraus angegriffen hatte.

Kämna mit Form zufrieden

„Ich bin selber ein bisschen overexcited (zu enthusiastisch, d. Red.) auf den letzten zehn Kilometern gewesen, weil ich mich echt gut gefühlt habe und bin zu schnell in den Berg reingefahren. Ich dachte, heute wird ein guter Tag für mich, am Ende habe ich leider Tribut gezollt und Zeit verloren, anstatt welche zu gewinnen“, sagte Kämna. Er sei trotzdem „happy mit der Form“ und es sei noch lange Zeit.

Am kurzen, aber bis zu 19 Prozent steilen Hügel I Cappuccini etwa sechs Kilometer vor dem Ziel attackierte Roglic. Kämna folgte erst, wurde dann jedoch durchgereicht. Weltmeister Evenepoel hatte Roglic dagegen fast erreicht, zeigte dann jedoch seine erste Schwäche beim diesjährigen Giro. Der 23-Jährige verlor am Ende 14 Sekunden auf Roglic.

Am Sonntag steht das erste große Einzelzeitfahren auf dem Programm. Der 35 Kilometer lange Kurs von Savignano sul Rubicone nach Cesena sollte Kämna eigentlich liegen. In dem zweimaligen Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna wird ein Anwärter auf den Etappensieg fehlen. Der Italiener musste das Rennen aufgrund einer Covid-Erkrankung am Samstag aufgeben. Es war der vierte Corona-Fall des laufenden Rennens.

© dpa-infocom, dpa:230513-99-677617/2


Von dpa
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