Der Kreistag hat am Freitag bei einer Sitzung im Landratsamt den Haushalt des Landkreises Ansbach für das kommende Jahr beschlossen. Die Mehrheit fiel am Ende größer aus, als zuletzt zu erwarten war.
Die Abstimmung über die Haushaltssatzung endete mit 54 Ja- und sieben Nein-Stimmen. Der Grund für das deutliche Ergebnis war in erster Linie das Einlenken der Fraktion der Freien Wähler. Hatten sie sich bei den Vorberatungen im Haushalts- und im Kreisausschuss noch gegen das Finanzpaket ausgesprochen, stimmten sie nun doch zu – auch wenn sie nach wie vor Möglichkeiten sehen, die Kreisumlage weniger stark zu erhöhen als nun beschlossen wurde.
Damit kam es weitgehend zu einer Abstimmungsallianz von CSU, Freien Wählern, SPD, FDP und Teilen der Grünen, die die Vorlage von Kreiskämmerin Elke Schmidt befürwortete. Gegen den Etat stimmten aus unterschiedlichen Gründen im Wesentlichen die ÖDP, die Linke und der übrige Teil der Fraktion der Grünen.
Mit einem Umfang von knapp 340 Millionen Euro liegt der Haushalt erneut auf einem Rekordniveau und hat gegenüber dem laufenden Jahr um 3,23 Prozent zugelegt. 308,4 Millionen Euro entfallen auf den Verwaltungshaushalt, 31,3 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt.