Kabel und Rohre in der Wand mit Fotos vom Bau wiederfinden

Baustellenfotos zeigen selten ein schönes Motiv. Aber sie sind praktisch, gerade Detailaufnahmen sowie die genaue Position von Leitungen und Rohren. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)
Baustellenfotos zeigen selten ein schönes Motiv. Aber sie sind praktisch, gerade Detailaufnahmen sowie die genaue Position von Leitungen und Rohren. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)
Baustellenfotos zeigen selten ein schönes Motiv. Aber sie sind praktisch, gerade Detailaufnahmen sowie die genaue Position von Leitungen und Rohren. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)

Es lohnt sich, nicht nur schöne Erinnerungsfotos von der Baustelle zum Traumhaus zu machen. Aufnahmen von den Elektro- und Wasserleitungen können später einmal sehr praktisch sein, wenn man Löcher in die Wand bohren möchte.

Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb Bauherren, regelmäßig die eigene Baustelle zu fotografieren und dabei auch den Verlauf von diesen Elektroleitungen sowie der Wasser- und Heizungsrohre zu dokumentieren.

Zwar werde auf Baustellen viel von Planern, Sachverständigen und den Bauherren fotografiert, vor allem für einen späteren Nachweis von möglichen Baumängeln. Laut den VPB-Bausachverständigen werden aber Details ohne Mängel meist nicht abgebildet - wie die Position von Leitungen und Rohre in den noch offenen Wänden.

Leitungssuchgeräte haben nicht immer Erfolg

Die Fotos können später wertvoll sein, auch weil Leitungssuchgeräte nicht immer erfolgreich sind. 2020 hat die Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ einige Geräte zum Orten von Stromkabel in den Wänden unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Die meisten Geräte erkannten elektrische Leitungen entweder nicht zuverlässig oder waren dabei zu ungenau. Immerhin: Verborgene Stahl- und Kupfer-Wasserleitungen konnten fast alle Geräte orten.

© dpa-infocom, dpa:220811-99-350027/2

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