Veröffentlicht am 01.12.2022 17:55

H&M verkauft Callcenter in Nürnberg

Das Logo der Modekette H&M steht über einer Filiale in der Innenstadt. (Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)
Das Logo der Modekette H&M steht über einer Filiale in der Innenstadt. (Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)
Das Logo der Modekette H&M steht über einer Filiale in der Innenstadt. (Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)
Das Logo der Modekette H&M steht über einer Filiale in der Innenstadt. (Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)

Die schwedische Modekette H&M hat nach monatelangen Verhandlungen ihr Callcenter in Nürnberg mit 500 Mitarbeitern verkauft. Der weltweit tätige und bereits in Nürnberg ansässige Callcenter-Spezialist Webhelp habe das Zentrum übernommen und werde es weiterbetreiben, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Webhelp werde auch die H&M-Kunden betreuen.

Webhelp werde mit der Übernahme der 500 Mitarbeiter die Zahl seiner Beschäftigten am Standort seiner Deutschland-Zentrale in Nürnberg verdoppeln. Insgesamt beschäftigt Webhelp den Angaben zufolge 110.000 Mitarbeiter in 60 Ländern der Welt. Für die 500 H&M-Beschäftigten soll es eine Beschäftigungsgarantie für zwei Jahre geben. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

Das H&M-Callcenter war wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Unter anderem hatte es 2019 Vorwürfe gegeben, dass persönliche Daten etwa zur Gesundheit von Beschäftigten von Vorgesetzten abgeschöpft und weitergegeben worden seien. Zuletzt hatten Beschäftigte demonstriert, weil sie über die Zukunft des Callcenters im Unklaren gelassen worden waren.

© dpa-infocom, dpa:221201-99-743141/2

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