Veröffentlicht am 02.08.2022 10:31

Ingolstadt will Pokal-Aus aufarbeiten

Patrick Schmidt vom FC Ingolstadt (l) und Christoph Zimmermann vom SV Darmstadt im Zweikampf um den Ball. (Foto: Matthias Balk/dpa)
Patrick Schmidt vom FC Ingolstadt (l) und Christoph Zimmermann vom SV Darmstadt im Zweikampf um den Ball. (Foto: Matthias Balk/dpa)
Patrick Schmidt vom FC Ingolstadt (l) und Christoph Zimmermann vom SV Darmstadt im Zweikampf um den Ball. (Foto: Matthias Balk/dpa)

Drittligist FC Ingolstadt hat nach der erschreckend schwachen Leistung im DFB-Pokal gegen Darmstadt 98 eine intensive Aufarbeitung angekündigt. „Das tut weh und wir sind überhaupt nicht zufrieden. Wir waren heute verdienter Verlierer“, sagte FCI-Trainer Rüdiger Rehm nach dem in der Höhe noch schmeichelhaften 0:3 gegen den hessischen Zweitligisten. Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren war für die Schanzer damit in der ersten Runde des finanziell lukrativen Wettbewerbs Endstation.

Über 90 Minuten kam von den Oberbayern am Montagabend offensiv fast nichts. Bis zur ersten gefährlichen Strafraumaktion dauerte es ganze 69 Minuten. „Insgesamt war Darmstadt von der Zweikampfqualität und auch von der Technik individuell eine bessere Mannschaft“, sagte Rehm anerkennend. Dass die Ingolstädter keine noch deutlichere Niederlage kassierten, hatten sie ihrem Torwart Markus Ponath zu verdanken. „Unser Poni hat uns immer im Spiel gehalten“, wusste auch der Coach.

Schlussmann Ponath forderte für die kommenden Liga-Spiele gegen Borussia Dortmund II und den VfL Osnabrück „wieder mehr Zweikampfhärte. „Auf uns wartet eine anstrengende Englische Woche, wo wir wieder geschlossen als Team auftreten müssen“, sagte der 21 Jahre alte Keeper.

© dpa-infocom, dpa:220802-99-243125/2

north