Herrmann reist nach Washington und New York | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.06.2023 14:07

Herrmann reist nach Washington und New York

Florian Herrmann (CSU), bayerischer Staatskanzleichef. (Foto: picture alliance / Andreas Gebert/dpa)
Florian Herrmann (CSU), bayerischer Staatskanzleichef. (Foto: picture alliance / Andreas Gebert/dpa)
Florian Herrmann (CSU), bayerischer Staatskanzleichef. (Foto: picture alliance / Andreas Gebert/dpa)

Während Ministerpräsident Markus Söder seit Jahren keine große Auslandsreise mehr gemacht hat, zieht es seinen Staatskanzleichef Florian Herrmann (beide CSU) nun in die USA. Von kommendem Sonntag bis Fronleichnam (8. Juni) will Herrmann in der Hauptstadt Washington D.C. und in New York City die transatlantischen Beziehungen Bayerns weiter ausbauen, teilte die Staatskanzlei am Freitag in München mit. Im Mittelpunkt der Reise stehe die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

„Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges erleben wir eine sicherheitspolitische Zeitenwende, die das Weltbild verändert hat und die transatlantische Partnerschaft und die Nato herausfordert. Für die Sicherheit in Deutschland und Europa ist die Zusammenarbeit mit den USA von elementarer Bedeutung“, sagte Herrmann. Die USA seien und blieben der wichtigste Bündnispartner außerhalb der EU.

„Bayern ist die größte Stationierungsregion für die US-Armee in Europa. Rund 20.000 US-Soldaten und viele Tausend Zivilbeschäftigte, mit Familienangehörigen fast 50.000 Menschen, stehen täglich auch für unsere Sicherheit und Werte ein“, so Herrmann. Bayern sei darauf stolz und werde „auch weiterhin beste Bedingungen für die US-Streitkräfte“ bieten. Die strategisch wichtigen Standorte in Bayern sollten daher mit weiteren Investitionen ausgebaut werden.

In Washington will Herrmann den Angaben zufolge unter anderem Gespräche im Pentagon, im US-Kongress und im Nationalen Sicherheitsrat führen.

In New York City wolle er die Nachrichten- und Bildagentur Bloomberg News und das NYC Media Lab besuchen. Zum Abschluss der Reise stehe auch ein Besuch der United States Military Academy in West Point auf dem Programm. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten aktuelle Hausforderungen und Trends in Medien und Berichterstattung.

© dpa-infocom, dpa:230602-99-918304/2


Von dpa
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