Bayerische Staatsoper: Neuer Ring ab Herbst | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.03.2024 12:51

Bayerische Staatsoper: Neuer Ring ab Herbst

Der Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. (Foto: Felix Hörhager/dpa)
Der Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. (Foto: Felix Hörhager/dpa)
Der Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. (Foto: Felix Hörhager/dpa)

Die Bayerische Staatsoper bringt in der kommenden Spielzeit eine Neuauflage von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne - unter Leitung von Regisseur Tobias Kratzer und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Den Start macht die Oper „Rheingold“ am 27. Oktober als erste Premiere der neuen Saison. 2027 werde das vierteilige 15 Stunden lange Gesamtkunstwerk vollendet sein, teilte die Oper am Samstag in München mit. Kratzer gilt derzeit als einer der begehrtesten Regisseure. 2022 wurde seine Premiere von „Tannhäuser“ bei den Richard-Wagner Festspielen in Bayreuth gefeiert.  Zur Spielzeit 2025/2026 wird er Intendant der Staatsoper Hamburg.

Das Motto der neuen Saison: „Aus dem Leben durch die Liebe“, wie Staatsintendant Serge Dorny erklärte. Literatur, Theater und Oper zeigten, dass die Liebe Paradies, Fegefeuer und Hölle sein könne. Diese großen Stationen der Liebe würden in der neuen Spielzeit durchschritten. Premieren sind unter anderem „La Fille Du Régiment“ von Gaetano Donizetti (22. Dezember) und „Die Liebe der Danae“ (7. Februar 2025) von Richard Strauss. 

Die Münchner Opernfestspiele vom 27. Juni bis 31. Juli bieten zwei Neuinszenierungen. Eine davon ist „Don Giovanni“ (27. Juni) von Wolfgang Amadeus Mozart, das Stück soll auch beim beliebten und kostenlosen Format „Oper für Alle“ von der Bühne des Nationaltheaters auf den Max-Joseph-Platz übertragen werden. Zum 100. Todestag des französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924) inszeniert Andrea Breth zudem dessen einzige Oper „Pénélope“. Am Pult werde die finnische Musikerin Susanna Mälkki ihr Debüt am Pult der Staatsoper geben, teilte das Theater mit. 

Das Bayerische Staatsballett unter Laurent Hilaire zeigt als erste Premiere „La Sylphide“ in einer Fassung von Pierre Lacotte von 1972. Für die Ballettfestwoche kündigte Hilaire unter anderem Pina Bauschs Interpretation von „Le Sacre du Printemps“ an. Das romantische Werk „Giselle“ soll wiederaufgenommen werden. 

© dpa-infocom, dpa:240316-99-360294/2


Von dpa
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