Der Titel klingt fränkisch und enthält ein Wortspiel: ANsbach-Passt-scho-Gutschein-Pass. Die Gewerbeinitiative „MiteinANder – füreinANder“ legt das Heft für die Saison 2025/2026 auf. Ab dem Freitag, 5. Dezember, ist es bei den Beteiligten erhältlich. Welche Vorteile erwarten die Käuferinnen und Käufer des Passes?
Ansbacher Geschäfte, Gastronomie, Dienstleister und Kultur sind in dem Heft versammelt. So steht es auf der Titelseite. Ein Jahr lang verspricht es den Nutzerinnen und Nutzern Vorteile. Dieses Jahr feiert der Pass seine Premiere. Initiatorin ist Elke Knöbl von der Ansbacher Goldschmiede Eke Knöbl. Ihr ist es wichtig zu zeigen, welche Vielfalt sich den Menschen in der Innenstadt präsentiert.
Vielleicht lernten Kundinnen und Kunden eines Geschäfts oder Gäste eines Gastronomiebetriebs über den Gutschein-Pass andere Anlaufstellen kennen: die sie bislang noch gar nicht besucht hatten. So wünscht es sich die Initiatorin zumindest. Sie orientierte sich mit ihrer Idee des Gutschein-Passes an einem ähnlichen Angebot aus der Gastronomie.
Mit dabei sind jetzt 18 Geschäfte, fünf Gastronomiebetriebe und zwei kulturelle Anbieter. Elke Knöbl meint damit das Theater Ansbach und das Markgrafenmuseum. Das Pass-Design stammt von ihr selbst, und Thomas Stegmeier steuerte Fotos für den Einband bei.
Der Pass stellt auch eine Art Einkaufs- und Gastronomieführer (mit Kulturanteilen) dar, wie Elke Knöbl findet. Teilnehmende Geschäfte, Betriebe und Einrichtungen sind mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und einführenden Informationen aufgeführt. Ein QR-Code lässt sich ebenso abscannen.
Sie alle bieten den Nutzerinnen und Nutzern unterschiedliche Vorteile: vom prozentualen Nachlass über einen Kaffee oder Cappuccino gratis, wenn jemand ein Hauptgericht isst, oder einen Aperitif aufs Haus zu einem Hauptgericht aus der Abendkarte. Wer alles dabei ist, erfahren die Menschen per E-Mail von Elke Knöbl (Elke.Knoebl@gmx.de). Informationen stellt außerdem das soziale Netzwerk Instagram bereit.
„,Passt scho' ist ein vielseitiger Ausdruck, der die bayerisch-fränkische Mentalität gut widerspiegelt”, heißt es in dem Heft. Es sei ein Ausdruck von Gelassenheit, Akzeptanz und Zufriedenheit. Wenn man lokal einkaufe, investiere man in das Herz ihrer oder seiner Stadt.
Im kommenden Jahr will die Initiative den Gutschein-Pass dann erneut auflegen. Die Initiatorin hofft, dass alle Mitwirkenden dieser Saison nächstes Mal wieder dabei sind. „Oder vielleicht auch noch mehr”, fügt sie lächelnd hinzu.
Auf Instagram informiert die Initiative auf @in.ansbach über sich.