Es ist wieder soweit: In dieser Woche war die erste Probe für das erste Stück der Toppler-Theater-Saison, der sozialkritischen Erbschaftskomödie „Jeeps“ von Nora Abdel-Maksoud, wie das Theater mitteilt.
Abdel-Maksoud gelte als eine der wichtigsten Stimmen des deutschen Gegenwartstheaters, informiert das Toppler-Team. Sie habe das Stück als Auftragsarbeit für die Münchner Kammerspiele geschrieben, wo es im Jahr 2021 uraufgeführt worden sei. Das Theater-Team beschreibt den Inhalt so: „Das Ende der Eierstocklotterie ist beschlossen, die deutsche Erbmasse wird neu verteilt. Per Los. Und das Personal des Jobcenters soll es umsetzen.“
Auf der Homepage des Theaters außerdem in der Stückbeschreibung zu lesen: „In diesem komödiantischen Sozialexperiment liefern sich die Beteiligten messerscharfe Dialoge und einen pointierten Schlagabtausch über die zwei Extreme der gesellschaftlichen Verteilungsdebatte: Arbeitslosengeld und Vermögenssteuer.“
Gespielt wird das Stück von einem vierköpfigen Ensemble. Wie im Vorjahr wieder dabei ist Olaf Creutzburg. Dazu kommen Daniela Voss, Johanna Wagner und Peter Neutzling.
Inszeniert wird, wie im vergangenen Jahr, vom künstlerischen Leiter Jürgen Eick selbst, der in diesem Jahr auch das Bühnenbild konzipiert hat. Es ist die zweite Saison für Eick am Klosterhof.
Für die Kostümentwürfe ist Norbert Münzer engagiert, der bereits vor vielen Jahren für das Toppler-Theater gearbeitet hat. Regieassistent und künstlerische Mitarbeit ist in diesem Jahr Leo Johann Dörfler.
Drei öffentliche Proben sind übrigens angesetzt: jeweils dienstags am 2., 9. und 16. Juni ab 18 Uhr. Hier bekommen Zuschauerinnen und Zuschauer eine Stunde lang Einblicke in die Probenarbeit zum Stück. Premiere feiert „Jeeps“, die erste Eigenproduktion des Jahres, am 24. Juni ab 20 Uhr.