Viele Liebhaber und Liebhaberinnen von Wein und Honig kamen wieder nach Krassolzheim, um eben diese Produkte zu verkosten. Dazu gab es ein buntes Markttreiben.
Der Vorsitzenden des Weinbauvereins, Anke Gümpelein, war es eine besondere Freude, die Gäste in ihrer Heimat begrüßen zu dürfen. „Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.” Dieses Sprichwort beschreibe den Tag des Festes „Wein & Honig“ in diesem Jahr wohl perfekt.
Denn im vergangenen Jahr habe man dem Wetter noch ein wenig trotzen müssen. „Heute meint es der Himmel im wahrsten Sinne des Wortes goldrichtig mit uns“, sagte sie. „Die Sonne strahlt, und genau dieses warme, unbeschwerte Gefühl möchte ich Ihnen heute mit auf den Weg geben: das Bewusstsein, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein, um gemeinsam das Leben und unsere starke Gemeinschaft zu feiern.“
Das Fest sei eine Einladung, die Seele baumeln zu lassen und die Schätze der Region mit allen Sinnen zu erleben. Genau wie die Sonnenstrahlen die Trauben an den Hängen reifen lassen und die Bienen zu den Blüten locken, so bringe das Wetter auch das Beste in den Gläsern zum Vorschein.
„Wein & Honig“ sei ein feststehender Termin im Kalender der Gemeinde, sagte die dritte Bürgermeisterin Eva Bauer. „Wir feiern hier zwei großartige Produkte.“ Es seien nicht Milch und Honig, sondern Wein und Honig, die im „Schlaraffenland Oberer Ehegrund“ fließen. Bauer würdigte den Fleiß der Winzer und Winzerinnen sowie der Imker und Imkerinnen, die hinter den Produkten stünden.
Die Weinprinzessin vom Oberen Ehegrund, Alisa Falk, stellte Genuss, Leidenschaft und Geselligkeit in den Mittelpunkt. Die Gäste könnten hier fränkische Gastfreundschaft erleben. Sie ermunterte dazu, die Weine und den süßen Honig zu probieren. Begleitet wurde die Weinprinzessin von Weinhoheiten der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße und des Weinparadieses Franken sowie von der Kaiserin Kunigunde vom Osing. „Eure Anwesenheit lässt unser Fest heute noch ein bisschen mehr strahlen“, dankte Gümpelein.
Bei den Direktvermarktern konnten die Besucher und Besucherinnen Weine und Honigprodukte verkosten. Beim Imker erlebten Interessierte mit, wie Honig geschleudert wird. Natürlich gab es viel Wissenswertes zu den Bienenvölkern und der Imkerei.
Marktstände bereicherten mit einer Vielfalt an Produkten die Veranstaltung. Vor allem Kunsthandwerkliches war geboten. Direktvermarkter boten zahlreiche Spezialitäten an. Von gegrillten Forellen über Wildbratwürste bis hin zu Rosenküchle gab es vieles, was das kulinarische Herz, aber vor allem den Magen glücklich machte. Auch für die Kinder war wieder an verschiedenen Stellen einiges geboten.