Wachablösung am Landgericht Ansbach: Held folgt auf Körner | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.09.2024 21:00

Wachablösung am Landgericht Ansbach: Held folgt auf Körner

Claus Körner (links) verabschiedet sich in den Ruhestand, Matthias Held übernimmt die Große Strafkammer. (Foto: Florian Pöhlmann)
Claus Körner (links) verabschiedet sich in den Ruhestand, Matthias Held übernimmt die Große Strafkammer. (Foto: Florian Pöhlmann)
Claus Körner (links) verabschiedet sich in den Ruhestand, Matthias Held übernimmt die Große Strafkammer. (Foto: Florian Pöhlmann)

Stabwechsel im Landgericht Ansbach: Die Nachfolge von Vizepräsident Claus Körner, der sich nach vielen Jahren im Dienst der Justiz in den Ruhestand verabschiedet, tritt zum 7. Oktober der gebürtige Ansbacher Matthias Held an.

Es ist nicht weniger als ein Einschnitt und Generationenwechsel: Claus Körner begann 1988 bei der Staatsanwaltschaft in Ansbach, ehe er ab 1992 als Richter und später als Vorsitzender des Schwurgerichts am Landgericht wirkte. Wie viele Verhandlungen er in dieser Zeit geleitet hat, weiß er selbst nicht. „Das kann man nicht mehr zählen“, sagte Körner, der sich künftig ins Privatleben zurückziehen will.

Seit 2001 in der bayerischen Justiz tätig

Sein Nachfolger im Amt des Vizepräsidenten und als Vorsitzender der Großen Strafkammer startete 2001 seine Tätigkeit für die bayerische Justiz bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Es folgten Stationen als Richter beim Amtsgericht Nürnberg und dem Landgericht Nürnberg-Fürth, ehe Held 2012 als Gruppenleiter zur Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zurückkehrte.

Im Jahr 2018 wurde Held laut Mitteilung der Justiz-Pressestelle zum Richter am Amtsgericht Fürth als weiterer aufsichtsführender Richter befördert. Er übernahm neben dieser Tätigkeit auch Verwaltungsaufgaben und leitete die dortige Pressestelle.

2021 wechselte Held als Oberstaatsanwalt zur Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg, wo er unter anderem als Pressesprecher für die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen tätig war.

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Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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