Im Oktober 2016 hat ein Mann, der sich als Reichsbürger bezeichnete, einen Polizisten in Georgensgmünd erschossen. Ein Polizist aus dem Raum Ansbach war mit dem Schützen bekannt und wusste, dass dieser zu allem entschlossen war. Er hat seine Kolleginnen und Kollegen dennoch vor dem Einsatz nicht gewarnt.
Der Freistaat Bayern wollte ihn deshalb aus dem Dienst entfernen. Doch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hält eine Kürzung seiner Bezüge um eine Gehaltsstufe für ausreichend. Daran ändern auch rassistische Äußerungen des Beamten nichts.
Die Tat war für die deutsche Polizei ein tiefer Schock. Ein Kampfsportlehrer aus Georgensgmünd (Landkreis Roth) hortete Waffen in seinem Anwesen, das er zum autonomen Staat erklärt hatte. Er weigerte sich, die illegalen Waffen abzugeben, weshalb am 19. Oktober 2016 um 6 Uhr die Polizei mit einem Spezialeinsatzkommando anrückte. Als der 49-Jährige durch eine teilverglaste Tür die ersten Beamten sah, schoss er gezielt elfmal, tötete einen Beamten und verletzte zwei.
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