Regionalliga-Handballer des TSV 2000 Rothenburg verlieren in Landshut 24:34 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.11.2025 14:21

Regionalliga-Handballer des TSV 2000 Rothenburg verlieren in Landshut 24:34

Mit acht Treffern war Nedim Jasarevic (Mitte, hier gegen München-Allach) der erfolgreichste Rothenburger Torschütze in Landshut. (Foto: Martin Rügner)
Mit acht Treffern war Nedim Jasarevic (Mitte, hier gegen München-Allach) der erfolgreichste Rothenburger Torschütze in Landshut. (Foto: Martin Rügner)
Mit acht Treffern war Nedim Jasarevic (Mitte, hier gegen München-Allach) der erfolgreichste Rothenburger Torschütze in Landshut. (Foto: Martin Rügner)

Mit 34:24 (16:10) verloren die Regionalliga-Handballer des TSV 2000 Rothenburg ihr Auswärtsspiel bei der TG Landshut. Stark ersatzgeschwächt konnten sie nur in der Anfangsviertelstunde die Partie offen halten, danach zog der Drittliga-Absteiger Tor um Tor davon.

Durch die Ausfälle von Nikola Stojanov und Robin Schweizer stand TSV-Trainer Valentin Akushka kein etatmäßiger Rückraummittespieler zur Verfügung. Zusätzlich fehlte Nikola Becejac und als sich Mitte der ersten Halbzeit auch noch Dennis Orf verletzte und nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte, gingen Akushka die Alternativen im Rückraum aus.

Rothenburg musste in vollkommen ungewohnten Rückraumbesetzungen spielen

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste in der schwach besetzten Halle des Landshuter Sportzentrums gut aus der Affäre gezogen. Die Hausherren legten zwar immer wieder vor, Rothenburg blieb aber ständig in Schlagdistanz. In der verbleibenden Spielzeit in Halbzeit eins schlugen die Gastgeber aber immer mehr Kapital aus der Rothenburger Notbesetzung, die mehrfach in vollkommen ungewohnten Rückraumbesetzungen spielen musste, und setzten sich Tor um Tor ab. Zur Pause leuchtete der Spielstand von 16:10 von der Anzeigetafel.

In der Schlussphase schwanden mehr und mehr die Kräfte

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bauten die von Csaba Szücs jun. trainierten Landshuter ihren Vorsprung schnell auf acht Tore aus. Die Rothenburger schafften es zwar, den Rückstand wieder etwas zu verkürzen, entscheidend näher kamen sie aber nicht. In der Schlussphase schwanden ihnen dann mehr und mehr die Kräfte, wodurch in der 54. Minute der Rückstand erstmals zehn Tore betrug. Bei dieser Differenz blieb es auch bis zum Spielende Patrick Schneider erzielte kurz vor Spielende den Treffer zum 34:24-Endstand.

Positiv zu erwähnen ist die Leistung der beiden A-Jugendlichen

Auch mit komplettem Kader wäre es für die Gäste schwierig gewesen, bei der TG Landshut Punkte mitzunehmen, der Mini-Kader führte dann dazu, dass sie letztlich auf verlorenem Posten standen. Positiv zu erwähnen ist neben den besten Torschützen Nedim Jasarevic (8 Treffer/5 Siebenmeter) und Srdjan Ilicin (6) die Leistung der beiden A-Jugendlichen Felix Wack und Lukas Pfänder. Wack stand in der zweiten Halbzeit fast durchgängig auf dem Feld und traf zweimal ins Landshuter Tor, Pfänder erzielte in der Schlussphase sein erstes Tor in der Regionalliga.

Zum nächsten Heimspiel erwarten die Rothenburger am kommenden Samstag die SG Regensburg, die nach Minuspunkten gleichauf mit dem Spitzenduo aus München und Bayreuth liegt. Die Aufgaben werden also nicht leichter. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation bis dahin wieder entspannt.

TSV Rothenburg: Kiss (1.-43.), Amann (43.-60., beide Tor); Schemm (1), Pfänder (1), Laugner (3), Gluhak, Schneider (3), Orf, Jasarevic (8/5), Krauter, Wack (2), Altwish, Ilicin (6).

TG Landshut: Radisavljevic, Ahmetasevic (Tor); Guss (7/1), Scheibengraber (3), Auernhammer (2), Gerstner (5), Saborowski (4), Sunajko (5), Goncalves, Petrovski, Lima, Kagerer (3), Aufleger (4), Koprek, Wassermann (1).

Spielverlauf: 1:0, 3:3, 9:8, 15:9, 16:10 (HZ); 19:11, 22:14, 25:17, 30:21, 33:23, 34:24.- Siebenmeter: Rothenburg 5 (Jasarevic trifft alle) – Landshut 1 (Guss trifft).- Zeitstrafen: 5 (Laugner und Jasarevic je 2; Orf 1) – 3.- Schiedsrichter: Thomas Drummer und Daniel Langner (Forchheim/Weitramsdorf).- Zuschauer: 150


Von NORBERT FINK
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