Der Regionalligist SpVgg Ansbach integriert zur kommenden Saison fünf Eigengewächse in den Kader der ersten Fußballmannschaft.
„Wir sind sehr stolz, dass wir fünf Spieler aus der eigenen Jugend übernehmen können. Alle Spieler bringen genau das Leistungsprofil mit, das wir in der ersten Mannschaft gesucht haben – und sie passen hervorragend zu den freien Kaderplätzen, die wir gezielt besetzen wollten. Wir sind sehr gespannt auf ihre Weiterentwicklung und darauf, wie sie sich im Herrenbereich etablieren werden“, wird Christoph Hasselmeier, der Sportliche Leiter der SpVgg Ansbach, in einer Mitteilung zitiert.
Bei den Jugendspielern, die in die erste Mannschaft befördert werden, handelt es sich um die Zwillinge Leon Stauber und Dennis Stauber aus Neusitz. Beide sind Offensivspieler und waren schon für Kickers Würzburg und die SpVgg Greuther Fürth aktiv. Dennis Stauber rangiert mit 19 Treffern auf dem zweiten Platz der Torjägerliste der U19-Landesliga.
Abwehrspieler Diego Collura aus Weißenburg kam vom TSV Weißenburg nach Ansbach. Tim Lierhammer aus Lichtenau ist Torwart und verbrachte einen Teil seiner Karriere beim 1. FC Nürnberg. Mittelfeldakteur Christopher Krez aus Hilpoltstein ist Bayernauswahlspieler.
Die Ansbacher U19 um Trainer Jonas Langer führt die Tabelle der Landesliga mit fünf Punkten Vorsprung vor der DJK Ingolstadt an und strebt in die Bayernliga. „Die A-Jugend spielt aktuell eine herausragende Runde und liefert eindrucksvoll den Beleg für die erfolgreiche Arbeit im Jugendbereich”, heißt es in der Mitteilung.
Immer wieder werden die Nachwuchsakteure schon jetzt ins Training der ersten Mannschaft integriert. Unter anderem die Stauber-Zwillinge waren schon oft Gast beim Regionalliga-Trainer Niklas Reutelhuber.
„Die hervorragende Arbeit unserer Jugendtrainer ist ein zentraler Baustein unseres sportlichen Erfolgs. Sie schaffen es, junge Spieler nicht nur fußballerisch, sondern auch charakterlich auf die Anforderungen im leistungsorientierten Herrenfußball vorzubereiten. So macht Jugendarbeit und Talentförderung bei der SpVgg Ansbach große Freude“, so Hasselmeier.