SV Weinberg verliert Spitzenspiel durch Gegentor in der Nachspielzeit | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2026 18:09

SV Weinberg verliert Spitzenspiel durch Gegentor in der Nachspielzeit

Schwer zu stoppen: Dana Keßler vom SV Weinberg (gelbes Trikot, hier im Spiel gegen Herrenberg) zeigte eine starke Leistung. (Foto: Martin Rügner)
Schwer zu stoppen: Dana Keßler vom SV Weinberg (gelbes Trikot, hier im Spiel gegen Herrenberg) zeigte eine starke Leistung. (Foto: Martin Rügner)
Schwer zu stoppen: Dana Keßler vom SV Weinberg (gelbes Trikot, hier im Spiel gegen Herrenberg) zeigte eine starke Leistung. (Foto: Martin Rügner)

Das war Pech für die Fußballerinnen des SV Weinberg. In der dritten Minute der Nachspielzeit kassierten sie im Gastspiel bei der TSG Hoffenheim U20 das Tor des Tages und verloren damit die Regionalliga-Tabellenführung an den Gastgeber.

Im Spitzenspiel agierten beide Mannschaften sehr vorsichtig und waren mehr auf eine sichere Defensive als auf eine muntere Offensive bedacht. So gab es vor allem in der 1. Halbzeit sehr wenige Torraumszenen. Die beste Möglichkeit für den SVW hatte Lea Würth nach einem Pressschlag mit TSG-Torhüterin Romy Bräutigam.

Viele Zweikämpfe im Mittelfeld

In der 2. Halbzeit gab es eine Steigerung im offensiven Bereich und es wurden vor allem im Mittelfeld viele Zweikämpfe geführt. Beide Mannschaften zeigten geschlossene Teamleistungen mit einer starken kämpferischen Komponente. Allerdings waren kaum klare Tormöglichkeiten zu verzeichnen.

„Es gab noch keinen Tag, an dem ich keine Lust auf Fußball hatte”: Dana Keßler im gelben Trikot des SV Weinberg. (Foto: Markus Zahn)
„Es gab noch keinen Tag, an dem ich keine Lust auf Fußball hatte”: Dana Keßler im gelben Trikot des SV Weinberg. (Foto: Markus Zahn)

Nationalspielerin aus Weidenbach: Warum Dana Keßler (noch) nicht zum FC Bayern will

Manche Fußballtalente stehen vor der Frage: Soll ich zu einem Profiverein wechseln? Will ich das überhaupt? Eine Entscheidung, die wohlüberlegt sein sollte.

Bei Hoffenheim ragten die Jungprofis Svenja Vöhringer und Milena Röder heraus, während bei Weinberg Dana Keßler herausstach. Die U17-Nationalspielerin bestritt viele Zweikämpfe, davon die meisten erfolgreich, und initiierte einige Angriffe. Pikant am Auftreten von Keßler ist die Tatsache, dass die TSG Hoffenheim großes Interesse an ihr zeigt und sie am liebsten heute als morgen verpflichten würde.

In der Schlussphase verlief die Begegnung offener und es boten sich auch dem SVW einige Ansätze zu Tormöglichkeiten. So zum Beispiel fehlten bei einem Abschluss von Eva Wiesinger aus dem Rückraum nur einige Zentimeter.

War die Hand der Torhüterin am Ball?

In der 93. Minute fiel das Tor des Tages. SVW-Torfrau Franziska Glaser kam aus ihrem Kasten heraus, um einen flachen Ball aufzunehmen. Aber das Spielgerät landete bei Vivien Victoria Thomann, die den Ball ins leere Tor schob. Es tauchte nun die Frage auf, ob Glaser mit der Hand auf dem Ball war oder nicht. FIFA-Schiedsrichterin Karoline Wacker (Backnang) sah keine Hand am Ball und ließ das Tor gelten.

Im Gegenzug hätte Eva Wiesinger für den Ausgleich sorgen können, aber sie köpfte die Flanke von Anna Grimm genau in die Hände von TSG-Torhüterin Romy Bräutigam.

SV Weinberg: Glaser, Bohn, A. Grimm, Horwath, M. Grimm, E. Wiesinger, Hofmann, Keßler, Wagner (66. Rank), Hofrichter, Würth.

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