Prickelnd und probiotisch: Kefir-Drinks im Vergleich | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.07.2026 10:49

Prickelnd und probiotisch: Kefir-Drinks im Vergleich

Gesüßtes Wasser, Kefirkristalle und Mangostreifen machen den Wasserkefir zu einem prickelnden Durstlöscher. (Foto: Ricarda Dieckmann/dpa-tmn)
Gesüßtes Wasser, Kefirkristalle und Mangostreifen machen den Wasserkefir zu einem prickelnden Durstlöscher. (Foto: Ricarda Dieckmann/dpa-tmn)
Gesüßtes Wasser, Kefirkristalle und Mangostreifen machen den Wasserkefir zu einem prickelnden Durstlöscher. (Foto: Ricarda Dieckmann/dpa-tmn)

Im Kühlregal steht er gleich neben Buttermilch und Ayran und hat seine Fans wegen seines leicht säuerlichen und frischen Geschmacks: klassischer Kefir. Was weniger bekannt ist: Es gibt auch Wasserkefir - quasi als prickelnde, lebendige Limo. Wie sich beide unterscheiden und was sie dem Körper liefern, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Klassischer Kefir wird aus Milch mit Hilfe von Kefirknollen hergestellt. „Diese bestehen aus probiotischen Milch- und Essigsäurebakterien und speziellen Hefen“, sagt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale. Die Mikroorganismen fermentieren die Milch zu fertigem Kefir. Dieser liefert neben Eiweiß auch B-Vitamine, Folsäure, Kalzium und weitere Mineralstoffe. 

Wasserkefir hingegen wird aus gesüßtem Wasser, getrockneten oder frischen Früchten wie Mangostreifen sowie Wasserkefirkristallen zubereitet. Letztere sind online oder im Reformhaus erhältlich. „Mikroorganismen übernehmen dann die Fermentation“, klärt die Verbraucherschützerin auf. 

Der fertige Wasserkefir enthält keine Milch, schmecke süß-säuerlich und erinnere an Kombucha. Auch Wasserkefir enthält B-Vitamine, Mineralstoffe sowie probiotische Bakterien und Hefen.

Unterschiede im Alkohol- und Milchzuckergehalt 

Sowohl Kefir als auch Wasserkefir können allerdings Alkohol enthalten, wenn auch nur geringe Mengen. Sie bewegen sich zwischen 0,1 bis 2 Volumenprozent. Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann einen Trick anwenden. Dafür greift man zu länger gelagertem Wasserkefir oder wählt beim Klassiker „Kefir mild“. „Dieser enthält keinen Alkohol, da er aus speziellen Bakterienstämmen ohne alkoholbildende Hefen hergestellt wird“, erklärt Anja Schwengel-Exner. 

Das hat aber auch eine Kehrseite: „Kefir mild“ enthält mehr Milchzucker als klassischer Kefir. In diesem wiederum ist der Milchzuckergehalt durch die Fermentation so niedrig, dass er auch für laktoseempfindliche Personen meist gut verträglich ist.

© dpa-infocom, dpa:260730-930-459646/1


Von dpa
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