Gabi Schmidt aus Voggendorf will 2028 wieder zur Landtagswahl antreten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.09.2026 16:01

Gabi Schmidt aus Voggendorf will 2028 wieder zur Landtagswahl antreten

Vorstand und Ehrengäste, v. li.: UWG-Kreisfraktionsvorsitzender Helmut Reiß, Schatzmeister Hermann Schuch, Landrats-Stellvertreter Reinhard Streng, Anna-Lena Langmann-Göller und Andreas Scholz (beide stellvertretende Vorsitzende), MdL Gabi Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Dirk Schuster und Altlandrat Walter Schneider. (Foto: Udo Schmidt)
Vorstand und Ehrengäste, v. li.: UWG-Kreisfraktionsvorsitzender Helmut Reiß, Schatzmeister Hermann Schuch, Landrats-Stellvertreter Reinhard Streng, Anna-Lena Langmann-Göller und Andreas Scholz (beide stellvertretende Vorsitzende), MdL Gabi Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Dirk Schuster und Altlandrat Walter Schneider. (Foto: Udo Schmidt)
Vorstand und Ehrengäste, v. li.: UWG-Kreisfraktionsvorsitzender Helmut Reiß, Schatzmeister Hermann Schuch, Landrats-Stellvertreter Reinhard Streng, Anna-Lena Langmann-Göller und Andreas Scholz (beide stellvertretende Vorsitzende), MdL Gabi Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Dirk Schuster und Altlandrat Walter Schneider. (Foto: Udo Schmidt)

Ein weiteres Mal wurde Gabi Schmidt aus dem Uehlfelder Gemeindeteil Voggendorf zur Vorsitzenden der Freien Wähler (FW) im Landkreis gewählt. Sie erklärte hierzu, dass sie zum letzten Mal für dieses Amt kandidiere. Im Jahr 2028 möchte sie den Vorsitz der Kreisvereinigung der Freien Wähler abgeben.

„Sie ist seit 26 Jahren im Amt und damit eine der dienstältesten Kreisvorsitzenden der FW in Bayern”, heißt es in einer Pressemitteilung zur Hauptversammlung, die in Münchsteinach stattfand.

Als stellvertretende Vorsitzende hat die Versammlung Anna Ebener (Langenfeld), Anna-Lena Langmann-Göller (Uffenheim), Andreas Scholz (Gerhardshofen) und Dirk Schuster (Illesheim) im Amt bestätigt.

Kassier wurde erneut Hermann Schuch aus Uffenheim, Udo Schmidt aus Uehlfeld fungiert als Schriftführer. Neben dem Vorstand wurden auch die Delegierten der FW für die Bezirks- und Landesparteitage festgelegt.

Parteien der Mitte sollen mehr zusammenarbeiten

Nach den Wahlen wurde aus der Versammlung heraus der Wunsch an Gabi Schmidt herangetragen, dass diese bei den Landtagswahlen 2028 erneut als Direktkandidatin antreten solle. Schmidt erklärte daraufhin ihre Bereitschaft, sich erneut um das Direktmandat zu bewerben. 2013 wurde sie erstmals ins Maximilianeum gewählt.

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Lösungen sind besser als Beschimpfungen

Gabi Schmidt berichtete von ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete in München. Sie mahnte dabei, dass die Parteien der politischen Mitte zum Wohle der Bevölkerung mehr zusammenarbeiten müssten. „Wir können unser Land nicht den Extremisten von links oder rechts überlassen“, so Schmidt.

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeige deutlich, dass mit Beschimpfungen und Schlechtreden der allgemeinen Lage gepunktet werden könne. „Dabei ist es vielmehr das Ziel politischer Arbeit, den Bürgerinnen und Bürgern unter anderem Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anzubieten“, sagte die Landtagsabgeordnete.

Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt bei ihrer Rede gegen die AfD, die im Internet viral ging und ihr viele Reaktionen eingebracht hat.  (Foto: Abgeordnetenbüro Gabi Schmidt)
Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt bei ihrer Rede gegen die AfD, die im Internet viral ging und ihr viele Reaktionen eingebracht hat.  (Foto: Abgeordnetenbüro Gabi Schmidt)

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Und weiter: „Unserem Land geht es nicht schlecht, es ist eines der reichsten Länder unserer Erde. Ohne Reformen wird es aber nicht gehen. Wir müssen diese Reformen deshalb umsetzen und unterstützen – auch wenn das bedeutet, dass der ein oder andere Einschnitte hinnehmen muss. Alles andere führt zu einem Stillstand unseres Landes.“

Im kommunalen Bereich werde es die nächsten Jahre finanziell eng, sie sei sich aber sicher, dass man gemeinsam diesen finanziellen Engpass bewältigen könne. Dazu sei viel Eigenverantwortung der Kommunen und des Landkreises nötig.

Gründung von Arbeitsgemeinschaften

Die FW beabsichtigen, sich landkreisweit weiter zu vernetzen und auch Arbeitsgemeinschaften zu den Bereichen Frauen, Junge Freie Wähler und Senioren zu gründen. Richard Schwemmer aus Neuhof sagte auf der Versammlung spontan zu, sich um die Organisation einer Arbeitsgemeinschaft Senioren zu kümmern.

Weiteres Novum: Schulungen von Mandatsträgern und Ehrenamtlichen über das Kommunale Bildungswerk BKB Bayern sowie Bildungsfahrten sind in Bayern vorgesehen.


Von ad
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