„Das hätte auch ins Auge gehen können”: Andreas Däubler hat als Kommandant der Feuerwehr Krapfenau am Wochenende einen äußerst ungewöhnlichen Einsatz erlebt. Ein Landwirt war mit seinem Traktor in die Sulzach gestürzt und in der mit Wasser vollaufenden Fahrerkabine gefangen.
„Man übt zwar vieles”, sagt Däubler, aber so einen Fall habe er in seinen 27 Jahren bei der Feuerwehr auch noch nicht erlebt. Der Landwirt hatte bei Holzarbeiten bei Feuchtwangen in der Nähe des Flusses herumrangiert. Beim Rückwärtsfahren, so beschreibt es die Polizei, sei das Fahrzeug dann seitlich in die Sulzach gekippt.
Bilder zeigen das kritische Ausmaß des Vorfalls: Der Schlepper blieb nur noch mit zwei Rädern über dem Wasser, das Führerhaus lag nahezu vollständig unter der Wasseroberfläche. Lediglich die untere Ecke der Tür ragte noch aus den Fluten – ein womöglich lebensrettender Umstand für den Landwirt. Dieser war zwar in der Kabine gefangen, konnte den Kopf aber gerade so in dem kleinen Luftraum über Wasser halten, beschreibt Däubler.
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