Onlineprinters Neustadt unterliegen hapa Ansbach trotz energischem Kampf mit 55:79 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.11.2025 08:12

Onlineprinters Neustadt unterliegen hapa Ansbach trotz energischem Kampf mit 55:79

Die Neustädter Aaron Winkelspecht (links) und Nedal Jenniat (verdeckt in der Mitte) strecken sich gegen David Kurpiela und Pablo Schmidt (in grün von links) vergeblich, am Ende gewann Ansbach mit 79:55. (Foto: Martin Rügner)
Die Neustädter Aaron Winkelspecht (links) und Nedal Jenniat (verdeckt in der Mitte) strecken sich gegen David Kurpiela und Pablo Schmidt (in grün von links) vergeblich, am Ende gewann Ansbach mit 79:55. (Foto: Martin Rügner)
Die Neustädter Aaron Winkelspecht (links) und Nedal Jenniat (verdeckt in der Mitte) strecken sich gegen David Kurpiela und Pablo Schmidt (in grün von links) vergeblich, am Ende gewann Ansbach mit 79:55. (Foto: Martin Rügner)

Das Frankenhöhe-Derby in der 1. Basketball-Regionalliga Südost endete vor rund 200 Zuschauern in Neustadt ohne eine Überraschung. Die TTV Onlineprinters unterlagen hapa Ansbach nach energischem Kampf mit 55:79 (24:35). Ein Leckerbissen war es nicht, beide Teams zeigten sich defensiv besser in Schuss als am gegnerischen Korb.

Nach der deutlichen 61:96-Niederlage beim Hinspiel in Ansbach hatten sich die Onlineprinters fest vorgenommen, sich vor eigenem Publikum teurer zu verkaufen. Dies gelang zu Beginn der Partie gut und nach knapp fünf Minuten lagen sie mit 5:4 vorne. Nach diesem zähen Start kamen auch die Gäste im Spiel an. Raul Dumnici und Lars Lenke rissen das Spiel mit ihren ersten Dreiern und jeweils sieben Punkten im ersten Viertel an sich. So drehten die Piranhas mit einem 14:0-Lauf innerhalb von drei Minuten den Rückstand bis zum Viertelende in eine deutliche 18:8-Führung.

Ziehharmonikaspiel ging im Anschluss weiter

Neustadt kämpfte und machte den Abstand beim 14:23 wieder einstellig (14. Minute). Dieses Ziehharmonikaspiel ging im Anschluss weiter. Ansbach zog auf 30:14 weg, die Gastgeber kamen mit einem 7:0 wieder heran. Weh tat dem TTV, dass Kapitän Christian Bittel in der 18. Minute bereits sein drittes Foul kassierte, obwohl die beiden Schiedsrichter Vyacheslav Slyusar und Christian Zang insgesamt eine eher großzügige Linie fuhren.

Nedal Nenniat vergab in der letzten Sekunde vor der Halbzeitsirene einen Korbleger, trotzdem hielt sich Neustadt mit 24:35 noch in Schlagdistanz – und den Spitzenreiter deutlich unter seinem üblichen Punkteschnitt. Mit neun Zählern hatte Manuel Rockmann, am Ende mit 15 Punkten (drei Dreier) Neustadts Topscorer vor Aaron Winkelspecht (14/2), bis dahin am meisten Gegenwehr geübt.

Möglicher Aufholjagd schon früh den Zahn gezogen

Die zweite Halbzeit eröffnete Dumnici nach wenigen Sekunden mit einem Dreier, dem Lenke acht Punkte am Stück zum 46:24 für die Piranhas folgen ließ. Damit schien einer möglichen Aufholjagd schon früh der Zahn gezogen. „Schade, dass wir es nicht geschafft haben, das Spiel länger offenzuhalten”, sagte Holger Wägner vom Neustädter Trainerduo. „Aber dafür hätten wir unsere Chancen besser nutzen müssen. Auch die Zahl der Ballverluste war zu hoch, was unter dem ständigen Druck gegen frische Spieler von der Bank aber auch schwer war.”

Mit einem 11:0-Lauf schöpften die Onlineprinters nochmals Hoffnung

Das junge Gästeteam hielt mit vielen Wechseln in dieser Phase das Tempo hoch, während bei den Neustädtern auch Emanuel Ngan sein drittes Foul kassierte. Doch beim Stand von 48:27 riss bei den Gästen der Faden durch eigene Fehlwürfe und Ballverluste wieder. Mit einem 11:0-Lauf schöpften die Onlineprinters nochmals Hoffnung. „Das war unnötig”, ärgerte sich Nico Probst, „wir ziehen weg und hören dann wieder auf zu spielen, da müssen wir noch konstanter werden”. Ansbachs Coach rüttelte sein Team in einer Auszeit mit einer lautstarken Ansprache wach, das mit sechs Punkten in der letzten Minute des dritten Viertels den Abstand bei 16 Zählern hielt.

Immerhin fünf Piranhas punkteten zweistellig

Im Schlussabschnitt erhöhte der Spitzenreiter schnell auf 58:38. Und obwohl Neustadt mit intensiver Defensivarbeit die Piranhas über die gesamte Spielzeit nicht in ihr übliches Scoring kommen ließ, kamen am Sieg der Gäste keine Zweifel mehr auf. Auch wenn mit Lenke (16 Punkte/2 Dreier), Nino Neubert (12/1), Joscha Eckert (10/1), Dumnici (10/2) und Kapitän Christian Imberi (10/2) immerhin fünf Akteure zweistellig punkteten, klappte auch bei ihnen die Verteidigung besser als die Offensive. So fehlte es den Onlineprinters einfach an den nötigen Punkten, um noch einmal heranzukommen. Am Ende stand ein 55:79 auf der Anzeigetafel.

TTV Neustadt: Hümmer (7 Punkte, 1 Dreier, 17:14 min Einsatzzeit), Herrmann (8:24), Winkelspecht (14, 2, 29:17), Noblet-Durruthy (4, 24:27), Ngan (2, 18:36), Ecke (2, 2:57), Rockmann (15, 3, 29:20), Krolovitsch, Lediger (2:32), Wägner (2, 18:13), Bittel (2, 27:36), Jenniat (7, 21:24).

hapa Ansbach: Eckert (10, 1, 20:24), Schnabel (4, 20:03), Kurpiela (4, 19:05), N. Neubert (12, 1, 16:04), Imberi (10, 2, 23:32), Dumnici (10, 2, 21:49), Lenke (16, 2, 16:07), Schmidt (8, 16:21), T. Neubert (2, 13:47), Nzeocha (3, 17:02), Ides (15:46).

Viertelergebnisse: 8:18, 16:17, 14:19, 17:25.

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