Neue Dekanatssynode im Landkreis Ansbach gewählt: Neustart in größerer Runde | FLZ.de

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Veröffentlicht am 31.03.2025 15:16

Neue Dekanatssynode im Landkreis Ansbach gewählt: Neustart in größerer Runde

Die neugewählten Vertreter der drei „Alt-Dekanate“ Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen mit Dekanin Uta Lehner (ganz rechts) und den stellvertretenden Dekanen (von links) Joachim Nötzig aus Wassertrüdingen, Jörg Herrmann aus Feuchtwangen und Senior und stellvertretender Dekan Gunther Reese aus Mönchsroth. (Foto: Peter Tippl)
Die neugewählten Vertreter der drei „Alt-Dekanate“ Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen mit Dekanin Uta Lehner (ganz rechts) und den stellvertretenden Dekanen (von links) Joachim Nötzig aus Wassertrüdingen, Jörg Herrmann aus Feuchtwangen und Senior und stellvertretender Dekan Gunther Reese aus Mönchsroth. (Foto: Peter Tippl)
Die neugewählten Vertreter der drei „Alt-Dekanate“ Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen mit Dekanin Uta Lehner (ganz rechts) und den stellvertretenden Dekanen (von links) Joachim Nötzig aus Wassertrüdingen, Jörg Herrmann aus Feuchtwangen und Senior und stellvertretender Dekan Gunther Reese aus Mönchsroth. (Foto: Peter Tippl)

„Türen öffnen“ hat Dekanin Uta Lehner bei ihrer Begrüßung zur ersten gemeinsamen Sitzung der Synodalen der Dekanatsbezirke Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen als Bild gewählt: „Mutig durchgehen und die Veränderungen und Herausforderungen im Vertrauen auf Gottes Begleitung annehmen“, lautete der Wunsch Geistlichen.

„Gemeinsam wollen wir uns als Interessensvertreter der Gemeinden auf den Weg zur Neugründung des Evangelisch-Lutherischen Dekanats an Sulzach und Wörnitz machen“, sagte sie eingangs. Die engere Zusammenarbeit über Dekanatsgrenzen hinweg hätten die drei ehemaligen Dekane der Alt-Dekanate vor acht Jahren gestartet. An einen Zusammenschluss habe damals niemand gedacht, rief Lehner jetzt in Erinnerung. Der Impuls sei vor zwei Jahren von der Landeskirche gekommen, die zukunftsfähige Dekanate für ganz Bayern anstrebe.

Die Alt-Dekanate werden neu aufgestellt

Für die 47 Gemeinden mit knapp 34.000 evangelischen Christinnen und Christen zwischen Sulzach und Wörnitz wurde in der Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche eine neue Dekanatssynode und ein Dekanatsausschuss gewählt. In Versammlungen der drei Dekanate wurden zuvor jeweils zwei Personen für das Präsidium sowie ein Haupt- und drei ehrenamtliche Mitglieder bestimmt.

Für Dinkelsbühl gehen Bernd Siewert und Roswitha Fingerhut ins Präsidium, dazu Pfarrerin Ingrid Braun und Doris Zieher, Stefanie Thellmann und Hans Elsterer als Ehrenamtliche. Die Feuchtwanger wählten Charly Neuberger und Simon Beyer als Präsidiumsvertreter, Diakon Hendrik Jarallah sowie die Ehrenamtlichen Sabine Bittel, Walter Engelhardt und Josua Rüger. Wassertrüdingen vertreten Rainer Schülein und Angelika Schwab im Präsidium sowie Pfarrer Karl-Heinz Brendel und die Ehrenamtlichen Gerda Bauer, Carmen Fackler und Thomas Hasselt.

Jedem Präsidiumsmitglied überreichte Dekanin Lehner nach der Wahl jeweils ein Kreuz. Zudem dankte sie dem langjährigen Wassertrüdinger Dekan Hermann Rummel für dessen „konstruktiven und wegweisenden Einsatz auf dem bisherigen Weg“.

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Dekanatssynode muss Immobilienkonzepte besprechen

Als ein Zwischenschritt sei dieser erste gemeinsame Abend anzusehen, meinte Uta Lehner, denn Immobilienkonzepte und der Landessstellenplan stünden bereits auf der Agenda. Auch die Einladung zur Dekanatssynode nach Rothenburg liege auf dem Tisch. Langfristig würden die Dekanate Rothenburg und Leutershausen mit dem ab 1. Januar 2026 rechtskräftig agierenden Dekanat zwischen Sulzach und Wörnitz kooperieren.

Die erste Sitzung der neugewählten Vertreter wurde für Donnerstag, 10. April, voraussichtlich in Dinkelsbühl vereinbart. Viel Kreativität, Ideen und Mut für die Gestaltung der Zukunft würden benötigt, „aber im Vertrauen auf Gottes Geist und Gottes Wirken wird dies gelingen“, zeigte sich Lehner sicher.


Von Peter Tippl
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