Haustiere aus Corona-Zeit füllen Tierheime

Die einjährige Hündin Jessy steht in ihrer Box im Tierheim Nürnberg. (Foto: Daniel Löb/dpa/Archivbild)
Die einjährige Hündin Jessy steht in ihrer Box im Tierheim Nürnberg. (Foto: Daniel Löb/dpa/Archivbild)
Die einjährige Hündin Jessy steht in ihrer Box im Tierheim Nürnberg. (Foto: Daniel Löb/dpa/Archivbild)

Viele Tierheime in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes zurzeit überlastet. So nehmen unter anderem das Tierheim in Berlin und das in Nürnberg keine neuen Tiere mehr auf, weil sie schon zu viele Hunde, Katzen und Kleintiere betreuen. „Wir sind voll bis unters Dach“, sagt die Nürnberger Tierheimleiterin Tanja Schnabel. Auffällig ist nach Angaben mehrerer Tierheime, dass besonders viele junge Hunde abgegeben werden, die schwierig im Umgang seien und viel Betreuung bräuchten.

„Da hatten sich die Leute vermutlich unbedarft im Zuge des Corona-Haustierbooms kleine Welpen ins Haus geholt, aber nicht die notwendige Erziehungsarbeit geleistet. Spätestens mit dem Beginn der Pubertät waren sie dann völlig überfordert mit dem Junghund“, meint Beate Kaminski vom Berliner Tierheim.

© dpa-infocom, dpa:220809-99-323441/2

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