Bürgermeister Jürgen Heckel nennt es einen „Meilenstein der Straßensanierung”: die Instandsetzung der Johanniterstraße in Bad Windsheim. Viel war darüber diskutiert worden, nun haben die ersten Arbeiten begonnen. „Und zwar allen Unkenrufen einiger Fraktionen zum Trotz”, betont Heckel im Gespräch mit unserer Redaktion.
Das noch einmal explizit hervorzuheben, ist ihm besonders wichtig. Schließlich habe es noch vor einigen Wochen in nahezu sämtlichen Haushaltsreden geheißen, die Sanierung der Johanniterstraße werde nicht mehr umgesetzt. Jetzt aber werde gebaut. Und zwar so, wie er es stets angekündigt habe, sagt Bürgermeister Heckel.
Die Johanniterstraße und die Brenckgasse sind mittlerweile gesperrt. Damit werde rechtlichen Vorgaben entsprochen. Denn es seien Container für den Erdaushub aufgestellt worden, die nur innerhalb eines bestimmten Radius angefahren werden könnten, so der Bürgermeister. Und damit die Arbeiten ungehindert vorgenommen werden können, sei der Bereich bereits jetzt für den Verkehr gesperrt worden.
Heckel zufolge sei man aktuell in der Brenckgasse dabei, Suchschlitze für die Gasleitungen einzurichten. Denn die müssten teils verlegt oder neu eingebaut werden. Seit Donnerstag sind zudem Archäologen vor Ort, die den Bau begleiten werden. „Sie schauen in den Untergrund, ob sich dort möglicherweise etwas Historisches befindet, beispielsweise ein Bodendenkmal.”
Der Bürgerbrunnen an der Hainsergasse, unweit der Brenckgasse gelegen, ist aktuell ebenfalls abgesperrt. „Der Brunnen war kaputt, die Pumpe defekt”, sagt Bürgermeister Heckel. Man hatte sich darauf geeinigt, ihn nicht losgelöst von der Sanierung der Johanniterstraße zu reparieren, sondern ihn im Zuge der Instandsetzung der Straße wieder herzurichten.
Das sei nur folgerichtig, findet der Bürgermeister. Allerdings bedeute das auch, dass der Brunnen nicht vor Abschluss der Arbeiten wieder sprudeln werde. Geplant sei, mit der Maßnahme spätestens bis zur Landesgartenschau 2027 fertig zu sein.