Abschluss der Renovierung: Bischof besucht St. Peter und Paul in Halsbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.05.2026 06:00

Abschluss der Renovierung: Bischof besucht St. Peter und Paul in Halsbach

Das Gruppenfoto zeigt Gruppenfoto Bischof Dr. Bertram Meier zusammen mit den Verantwortlichen aus Kirche und Kommune (Foto: Stefan Baumgärtner)
Das Gruppenfoto zeigt Gruppenfoto Bischof Dr. Bertram Meier zusammen mit den Verantwortlichen aus Kirche und Kommune (Foto: Stefan Baumgärtner)
Das Gruppenfoto zeigt Gruppenfoto Bischof Dr. Bertram Meier zusammen mit den Verantwortlichen aus Kirche und Kommune (Foto: Stefan Baumgärtner)

In feierlichem Rahmen wurde im Dürrwanger Ortsteil Halsbach der Abschluss der Renovierungsarbeiten an der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul gefeiert. Die Messe gestaltete der Bischof von Augsburg, Dr. Bertram Meier. Eine große Schar an Menschen aus Halsbach und Umgebung war gekommen, um diesen besonderen Tag mitzuerleben.

Leitender Pfarrer Christoph Matejczuk begrüßte die Festgemeinde. Er lobte das Zusammenspiel aller verantwortlichen Gremien und das lange Durchhaltevermögen der Beteiligten. Bischof Bertram Meier wiederum sprach an die Verantwortlichen ein herzliches vergelt's Gott aus und zeigte sich überwältigt von der Freude und der Tatkraft, mit welcher die Haupt - und Ehrenamtlichen aus Halsbach zusammengeholfen hatten, um dem schönen Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Er hob hervor, dass es den Gremien der Kirchenverwaltung, der Gemeinde und den staatlichen Stellen in einem guten Miteinander gelungen sei, das Projekt in dem Umfang zu verwirklichen.

Lebendige Steine für geistiges Haus

„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen”, stellte er in den Mittelpunkt seiner Festpredigt. Die christliche Verkündigung könne nur dann überzeugend sein, wenn sie mit einer entsprechenden Lebensweise einhergehe und synodal umgesetzt werde. „Wir sind gefordert, einen Weg einzuschlagen, der geprägt ist vom Hören auf das Volk Gottes.”

Konflikte könnten auch heutzutage nur im Dialog durch Zuhören, Abwägung und großer Wertschätzung gelöst werden. „Die Kirche und der Dienst an der Tat” würden im Sinne der praktizierenden Nächstenliebe verstanden. Die Kirche lebe in erster Linie von Gläubigen. Diese sollten sich als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen lassen.

Angeführt von einer Bläsergruppe, zumeist aus Musikern aus Halsbach, zog der Festzug vom Kirchengebäude zum Pfarrheim. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Hefner begrüßte dort die Gäste und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen hatten, das Projekt umzusetzen. Ganz besonders würdigte er das Engagement von Mesnerin Franziska Gradenegger. Für die Pfarrei sei es eine Ehre, dass der Bischof den Weg in das beschauliche Halsbach gefunden habe.

Bei einer von Benno Ruf (Mitglied der Kirchenverwaltung) organisierten Bilderausstellung mit vielen aktuellen und historischen Aufnahmen konnten sich Interessierte über die Geschichte und den Bauverlauf der im Ursprung romanischen Kirche informieren.

Kirche soll im Dorf bleiben

Bürgermeister Jürgen Konsolke bezeichnete die Kirche in Halsbach als prägenden Mittelpunkt im Ort. „Der heutige Tag ist wahrlich ein ganz besonderer Tag für Halsbach und die Marktgemeinde Dürrwangen”, betonte Konsolke. Die Kirche solle auch in Zukunft ein Ort sein, der die Menschen begleite. Sie möge auch in Zukunft ein offenes Haus für alle bleiben, so sein Wunsch. Die gelungene Renovierung sei ein Ausdruck des kirchlichen und politischen Zusammenspiels.

Als Zeichen der Wertschätzung und des guten Miteinanders trug sich im Beisein des Bürgermeisters der Bischof in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Dabei dankte Meier den Halsbacherinnen und Halsbachern für die große Teilnahme und die Gastfreundschaft. Als Wunsch schrieb er: „Die Kirche soll im Dorf bleiben.”

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