Radeln und fairer Handel: So sieht das aktuelle Respect-Programm in Ansbach aus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.01.2025 11:14

Radeln und fairer Handel: So sieht das aktuelle Respect-Programm in Ansbach aus

Stellten das neue Respect-Programm vor (von links): die städtische Umweltschutzbeauftragte Aline Löffler sowie Sabine Leidenberger, Annette Friedrich und Sabine Stein-Hoberg vom Organisationsteam. (Foto: Florian Schwab)
Stellten das neue Respect-Programm vor (von links): die städtische Umweltschutzbeauftragte Aline Löffler sowie Sabine Leidenberger, Annette Friedrich und Sabine Stein-Hoberg vom Organisationsteam. (Foto: Florian Schwab)
Stellten das neue Respect-Programm vor (von links): die städtische Umweltschutzbeauftragte Aline Löffler sowie Sabine Leidenberger, Annette Friedrich und Sabine Stein-Hoberg vom Organisationsteam. (Foto: Florian Schwab)

Vielfältig und hart erkämpft: So beschreiben die Verantwortlichen von Respect ihr neues Programm. Auf einen roten Faden haben sie dieses Mal verzichtet. Beim Zusammenstellen der einzelnen Punkte haben die Organisatoren den gesellschaftlichen Wandel zu spüren bekommen.

Egal aus welchem Bereich, Vereine haben immer mehr Schwierigkeiten, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren oder gar Verantwortung übernehmen wollen. Das haben die Verantwortlichen von „Respect – Ansbachs Kulturprogramm zu Umweltschutz, Klimawandel und gesellschaftlicher Verantwortung“ am eigenen Leib erfahren.

Geringe Rückmeldung

Die Rückmeldungen, welche Vereine oder andere Institutionen sich am Programm beteiligen wollen, fiel verhältnismäßig gering aus, wie Sabine Leidenberger berichtete. Um so erfreuter sind ihre Mitstreiter und sie, dass es dennoch geglückt ist. Es sei ein bisschen kleiner als im Vorjahr, gibt Sabine Stein-Hoberg zu. Auch auf einen zentralen Schwerpunkt hat man dieses Mal verzichtet, stattdessen setzt man auf Vielfalt.

Nicht neu ist das Ansinnen, aus der eigenen Blase herauszukommen, also neue Themen und Zielgruppen zu erschließen. „Wir wollen neue Ideen entwickeln, um neues Publikum zu gewinnen“, erklärt Stein-Hoberg. Helfen soll dabei in der Zukunft Annette Friedrich. Die ehemalige Sprecherin der Ansbacher Steuerungsgruppe Fairtrade gehört mittlerweile fest zum Organisationsteam.

Räume für Begegnungen schaffen

Eine dieser Ideen ist, Räume für Begegnungen zu schaffen, wie Friedrich sagt. Zum Auftakt sollen Frauen die Zielgruppe sein. Diese „sind viel im Ehrenamt tätig, wirken aber noch ganz stark im Hintergrund“, hält sie fest. „Es ist einfach an der Zeit, dass sich Frauen mehr zeigen.“ In Zukunft kann dieses niederschwellige und zwanglose Angebot nach ihren Worten für andere Zielgruppen geöffnet werden.

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Die Verbindung zwischen Respect und Annette Friedrich besteht schon länger. Jetzt habe es auch zeitlich gepasst, sich zu engagieren, führt sie aus. Einerseits ist es für sie die Möglichkeit, die Themen, die ihr am Herzen liegen, einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen. Andererseits geht es auch um das Arbeiten im Team, „in das jeder seine Stärken einbringen kann“.

Von Flächenverbrauch bis Schutz des Wassers

Der Film „2467 km – Eine Reise bis ins Meer“ bildet am Dienstag, 28. Januar, den Auftakt des Respect-Programms. Dabei geht es um Pascal Rösler, der mit einem Stand-up-Paddle-Board von München bis ins Schwarze Meer auf der Donau gefahren ist. Ziel war es, auf die Verschmutzung des Wassers aufmerksam zu machen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

Am 25. Februar wird über „Flächenverbrauch – Kampf ums Land in Stadt und Landkreis Ansbach“ diskutiert. Teilnehmer sind unter anderem Peter Köninger, Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes, und Manuel Döhler, Bürgermeister von Neusitz. Den Tiefseebergbau rückt derweil der Film „Deep Rising“ am 25. März in den Mittelpunkt. Respect will sich auch am Tag der erneuerbaren Energien am 27. April beteiligen. Um die positiven Aspekte des Radfahrens geht im Film „Why we cycle“ am 29. April und wie selbstverständlich es in den Niederlanden ist, das Fahrrad zu nutzen.

Warum ein fairer Handel wichtig ist, erfahren die Zuhörer am 20. Mai bei dem Vortrag „Fair Trade – Gemeinsam für eine gerechte Welt.“ Weitere Elemente des Programms sind etwa das Reparaturstübchen von Ansbach Umgedacht und der Verein „Tree Planting Projects“.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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