Veröffentlicht am 03.08.2022 04:31

Ventilator statt mobiles Klimagerät

Standventilatoren können recht schnell ein Gefühl von Erfrischung an heißen Sommertagen vermitteln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Standventilatoren können recht schnell ein Gefühl von Erfrischung an heißen Sommertagen vermitteln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Standventilatoren können recht schnell ein Gefühl von Erfrischung an heißen Sommertagen vermitteln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Der Wille zum Stromsparen mag da sein, aber an heißen Sommertagen muss man manchmal doch kapitulieren: Wer bei 30 Grad plus zu Hause harren muss, braucht Abkühlung durch Elektrogeräte. Aber: Ventilatoren sind mit rund 50 Watt Leistung um ein vielfaches effizienter und damit günstiger im Verbrauch als mobile Energiespargeräte.

So muss man laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online für Tisch-, Decken-, Turm- und Standventilatoren mit monatlich vier Euro Stromkosten rechnen. Klimaanlagen verursachen durchaus schnell Kosten von rund 80 Euro im Monat. Tanja Loitz, co2online-Geschäftsführerin, zählt die Geräte aufgrund ihrer meist schlechten Energieeffizienz daher auch zu den Spitzenverbrauchern im Haushalt.

Auch bei den Anschaffungskosten ist man mit Ventilatoren besser dran: Es gibt Modelle ab 20 Euro.

Gut zu wissen: Klimageräte sind in der Lage, die Raumtemperatur abzusenken - es ist also wirklich kühler. Ventilatoren können dies nicht, sie sorgen nur für Luftverwirbelungen. Diese nehmen wir als Luftzug auf der Haut wahr, der kühlt, so Co2online. Der Luftzug beschleunige die Verdunstung von Schweiß auf der Haut, da er die umgebende feuchte Luft durch trockene ersetzt.

© dpa-infocom, dpa:220802-99-247803/2

north