Startschuss für Millionen-Projekt in Burgoberbach: Kanal in Neuses wird saniert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.10.2025 13:00

Startschuss für Millionen-Projekt in Burgoberbach: Kanal in Neuses wird saniert

Benjamin Pfeiffer von der Firma Antritt, Bernd Friedrich von der Firma Tahnnhauser, den Geschäftsleiter im Burgoberbacher Rathaus Alexander Barnowski, Martin Antritt von der Firma Antritt, Josef Hompf vom Ingenieurbüro Heller und Burgoberbachs Bürgermeister Gerhard Rammler (von links) gaben den Startschuss für die Sanierung. (Foto: Alexander Biernoth)
Benjamin Pfeiffer von der Firma Antritt, Bernd Friedrich von der Firma Tahnnhauser, den Geschäftsleiter im Burgoberbacher Rathaus Alexander Barnowski, Martin Antritt von der Firma Antritt, Josef Hompf vom Ingenieurbüro Heller und Burgoberbachs Bürgermeister Gerhard Rammler (von links) gaben den Startschuss für die Sanierung. (Foto: Alexander Biernoth)
Benjamin Pfeiffer von der Firma Antritt, Bernd Friedrich von der Firma Tahnnhauser, den Geschäftsleiter im Burgoberbacher Rathaus Alexander Barnowski, Martin Antritt von der Firma Antritt, Josef Hompf vom Ingenieurbüro Heller und Burgoberbachs Bürgermeister Gerhard Rammler (von links) gaben den Startschuss für die Sanierung. (Foto: Alexander Biernoth)

Die Kanalsanierung im Burgoberbacher Gemeindeteil Neuses hat begonnen. Bürgermeister Gerhard Rammler gab mit Vertretern der beteiligten Firmen und dem Ingenieurbüro den Startschuss.

Am südlichen Ortsrand an der Ortsgrenze in Richtung Dierersdorf begannen die Arbeiten. Bis zur Fertigstellung der neuen Abwasserkanäle rechnet Rammler mit einer Bauzeit von zwei Jahren, in denen die Bewohner von Neuses mit Einschränkungen rechnen müssen.

Von Misch- auf Trennsystem umgestellt

Wegen des schlechten Zustands der Kanäle und des hohen Fremdwasseranteils in der Burgoberbacher Kläranlage wird in Neuses vom Misch- auf ein Trennsystem umgestellt. Bis auf wenige Ausnahmen, zum Beispiel im Nord-Westen, hängt der gesamte Ort aktuell an dem Mischsystem. Die Kosten für den Kanalbau werden nach aktuellem Stand auf etwas über 4,5 Millionen Euro geschätzt, so berichtete Bürgermeister Rammler.

Im Vorfeld der Tiefbauarbeiten wurde eine Beweissicherung durchgeführt, um hinterher leichter feststellen zu können, ob durch die Arbeiten Schäden an den Häusern entstanden sind. Der erste Bauabschnitt betrifft nun den südwestlichen Teil des Ortes. Ab Frühjahr 2026 ist dann der Abschnitt vom Westen bis zur Dorfmitte geplant.

Im Anschluss auch eine Dorferneuerung

Im Anschluss an den Kanalbau wird eine Dorferneuerung durchgeführt werden. Für den Kanalbau zeichnet die Firma Antritt aus Arberg verantwortlich. Im Zuge der Baggerarbeiten werden auch Leerrohre für Glasfaserleitung verlegt. Die Fernwasserversorgung Reckenberg-Gruppe wird eine umfangreiche Sanierung der Wasserleitungen durchführen.

Erst im nächsten Jahr stehen die Straßenbauarbeiten auf der Agenda. Der Gemeinderat hatte einstimmig die Firma Thannhauser aus Fremdingen beauftragt. Im nördlichen Teil des Ortes ist ein Vollausbau geplant, den die Gemeinde finanziert.


Von Alexander Biernoth
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