Kreisstraße nach Weihenzell ab Juni für Monate dicht: So verläuft die Umleitung | FLZ.de

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Kreisstraße nach Weihenzell ab Juni für Monate dicht: So verläuft die Umleitung

Wer von der Staatsstraße aus in Richtung Weihenzell fahren will, muss künftig den Weg über Rügland und Haasgang wählen. Die Abfahrt an Röshof vorbei wird während der Sanierung gesperrt sein. (Foto: Luca Paul)
Wer von der Staatsstraße aus in Richtung Weihenzell fahren will, muss künftig den Weg über Rügland und Haasgang wählen. Die Abfahrt an Röshof vorbei wird während der Sanierung gesperrt sein. (Foto: Luca Paul)
Wer von der Staatsstraße aus in Richtung Weihenzell fahren will, muss künftig den Weg über Rügland und Haasgang wählen. Die Abfahrt an Röshof vorbei wird während der Sanierung gesperrt sein. (Foto: Luca Paul)

Fünf Monate wird die Kreisstraße AN10 in Richtung Weihenzell voraussichtlich gesperrt sein. Die Strecke zwischen Schönbronn und Röshof ist dringend sanierungsbedürftig. Im Zuge des Ausbaus entsteht auch ein Geh- und Radweg. Die Gesamtkosten: zwei Millionen Euro. Die Gemeinden Weihenzell und Lehrberg müssen sich finanziell beteiligen.

Die Baumaßnahme war schon lange in der Pipeline. Am 8. Juni soll es nun offiziell losgehen. Konkret handelt es sich um 820 Meter der Kreisstraße, den Abschnitt zwischen Schönbronn (Gemeinde Weihenzell) und Röshof (Gemeinde Lehrberg). Die Strecke hat so einige Mängel, die beseitigt werden müssen. Das teilte Fabian Hähnlein, Pressesprecher des Landratsamtes Ansbach, auf Nachfrage mit.

Lange Liste an Mängeln

Zum einen sind Risse und Verdrückungen im Asphalt vorhanden – letzteres ist beim Autofahren besonders spürbar. Weil die Straße dort recht kurvig verläuft, ist sie unübersichtlich. Das soll Hähnlein zufolge ebenso in Angriff genommen werden wie die Fahrbahnbreite. Bislang ist die Kreisstraße zwischen den beiden Orten ziemlich schmal, weshalb das Bankett oft mitgenutzt wird. Auch das habe Schäden hinterlassen, so der Pressesprecher.

Aktuell ist die Straße zwischen fünf und 5,20 Meter breit. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen werde die Breite sechs Meter betragen. Um den Pool an Mängeln abzurunden, lässt zudem die Tragfähigkeit der Fahrbahn zu wünschen übrig. Um einen Vollausbau kommt der Landkreis Ansbach also nicht herum.

Weil der Wunsch, das Radwegenetz in Richtung Weihenzell zu erschließen, schon seit vielen Jahren besteht, wird dies gleich mitgemacht. Aus diesem Grund müssen sich die beiden Kommunen Weihenzell und Lehrberg finanziell an dem Projekt beteiligen – der Landkreis Ansbach zahlt bekanntlich nicht für Radwege. Von den insgesamt zwei Millionen Euro fallen etwa 1,77 Millionen Euro auf den Landkreis, so Hähnlein. Die Gemeinde Weihenzell hat an die 195.000 Euro zu stemmen, Lehrberg 40.000 Euro. „Es sind Fördermittel beantragt”, teilte Hähnlein mit.

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Umleitung über die B13 eingerichtet

In engem zeitlichen Abstand zum Baubeginn wird die offizielle Umleitung eingerichtet: Diese führt laut dem Landratsamt ab der Staatsstraße 2255 nach Rügland, über Haasgang und Neubronn – und umgekehrt. Ortsansässige Personen können natürlich auch von Lehrberg aus die Bundesstraße 13 nach Ansbach nutzen. Von dort aus wäre es bekanntlich möglich, über Grüb nach Weihenzell zu fahren.

Der Ausbau der Kreisstraße AN 10 zwischen Schönbronn und Röshof soll in diesem Jahr ab April fortgesetzt werden.  (Archivbild: Thomas Schaller)
Der Ausbau der Kreisstraße AN 10 zwischen Schönbronn und Röshof soll in diesem Jahr ab April fortgesetzt werden.  (Archivbild: Thomas Schaller)

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Auch der Fahrradweg wird umgeleitet. Ab Ansbach führt er über Hennenbach, Grüb, Neumühle, Wersbach, Wüstendorf und Schmalach.

Inwiefern sich die Baustelle auf den Busverkehr und die entsprechenden Haltestellen in diesem Bereich auswirkt, ist aktuell noch in Klärung. Das Landratsamt Ansbach will Kontakt mit den Busunternehmen aufnehmen.


Luca Paul
Luca Paul
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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