Viele Jahre duellierte sich der TSV Windsbach mit der zweiten Mannschaft des TV Hilpoltstein um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Samstag (18 Uhr) kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden mittelfränkischen Ausnahmeteams in der 2. Bundesliga. Am Sonntag (14 Uhr) treten die Windsbacher dann beim Tabellenführer TTC Passau an.
Dieses Derby gab es bisher noch nie auf diesem Niveau und darf als echtes Highlight bezeichnet werden. Erstmalig treten die besten vier Tischtennisspieler Bayerns in einem Mannschaftswettkampf gegeneinander an: Tom Schweiger und Daniel Rinderer auf Windsbacher Seite sowie Alexander Flemming und Matthias Danzer beim TV. Diese vier Akteure wurde alle bereits mehrfache Bayerische Meister und tragen seit Jahren die Titel unter sich aus.
Der TV Hilpoltstein ist seit Jahren eine feste Größe in der 2. Bundesliga, agiert durch Beständigkeit und Leidenschaft im Unterhaus erfolgreich und hat letzte Saison erstmals den Meistertitel errungen. „Diese Konstanz und das Engagement verdienen höchste Anerkennung”, sagt Windsbachs Mannschaftsführer Andreas Staudacher. Mit 9:7 Punkten steht der TV als Tabellenfünfter derzeit allerdings nur einen Punkt und einen Platz vor den Windsbachern, die eine Partie weniger absolviert haben.
Der TSV als „Neuling” im Unterhaus, wird versuchen, sich gegen den Favoriten bestmöglich aus der Affäre zu ziehen und zählt hierbei stark auf die Unterstützung seiner Fans. Um dem erwarteten Zuschaueranspruch gerecht zu werden, wurde die Bestuhlung erweitert, sodass knapp 300 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Staudacher zeigt sich „zuversichtlich, dass wir einen richtigen 'Hexenkessel' erzeugen können, um diese Begegnung auch zu einem richtigen Highlight werden zu lassen”. Beide Teams planen, in Bestbesetzung anzutreten. Einlass ist ab 17 Uhr, Begrüßung und Vorstellung der Mannschaften um 17.45. Uhr.
Tags darauf um 14 Uhr treten die Windsbacher beim aktuellen Tabellenführer in der Dreiflüsse-Stadt Passau an. „Auch diese Aufgabe ist mehr als schwer”, so Andreas Staudacher. Für sein Team spricht vor allem die Doppelstärke. Mit 11:3 Siegen verzeichnen die Windsbacher die besten Doppel der Liga. „Diese beiden Begegnungen ohne Niederlage zu überstehen, wäre schon ein Erfolg und ein schöner Abschluss für die Vorrunde.”