Mit einem Auswärtsspiel geht für den TSV Windsbach der Aufstieg zum Gipfel der 2. Tischtennis-Bundesliga weiter. Am Samstag, 28. Februar, gastiert der Tabellenführer ab 14 Uhr beim 1. FC Saarbrücken II.
Der Gastgeber schloss die Vorrunde bei einer Bilanz von 6:12 Punkten deutlich hinter den Erwartungen ab. Mit den auf der Rangliste gemeldeten Bundesliga-Spielern soll der Klassenerhalt unbedingt noch verwirklicht werden. Dass dies auch möglich ist, zeigen die bisherigen Ergebnisse in der Rückrunde. Die Saarländer holten vier von acht möglichen Punkten und stehen damit auf Platz 8. Auf dem ersten Abstiegsplatz liegt, punktgleich mit Saarbrücken, als Neunter der Oldenburger TB.
Angeführt wird der FCS vom japanischen Abwehrkünstler Yuto Muramatsu, der bisher auf eine 7:1-Bilanz kommt, in der Rückrunde aber erst einmal in der Reserve im Einsatz war. Auf Position 2 erwartet TSV-Mannschaftsführer Andreas Staudacher Cedric Meissner (6:8), der auch schon TTBL-Einsätze vorweisen kann. Allein durch diese beiden Spieler hätte Saarbrücken bereits mehr spielerisches Niveau als manche in der Tabelle besser platzierten Mannschaften.
Im hinteren Paarkreuz könnte dadurch Denis Klein (9:13) aufschlagen, der ebenso schon in der ersten Liga gespielt hat. Komplettiert werden soll die Aufstellung von Samuel Arpas (5:10), einem Jugendnationalspieler aus der Slowakei.
Dem gegenüber steht eine Windsbacher Mannschaft, die sich in bestechender Form präsentiert. Der TSV gewann alle vier Rückrundenspiele. Zuletzt gelangen 6:1- und 6:0-Heimsiege gegen Hohenstein-Ernstthal und Köln. In den Einzeln weisen Tom Schweiger und Co. eine 19:2-Bilanz vor. Und Spitzenspieler Chien-An Chen aus Taiwan stand dabei noch gar nicht an der Platte.
Der einzige Konkurrent, der realistischerweise noch einen Windsbacher Titelgewinn verhindern kann, ist der FSV Mainz 05. Die Rheinländer hatten in der Rückrunde erst einen Auftritt und haben damit insgesamt drei Spiele weniger absolviert als Windsbach. Bei sieben Punkten Rückstand auf den TSV könnte der aktuelle Tabellenvierte also noch aufschließen.
Doch erst einmal fordert Staudacher Konzentration auf Saarbrücken. Aus seiner Sicht wird das Auswärtsspiel, je nach Aufstellung der Gastgeber, „eine ganz schwere Aufgabe”. Seine Mannen können aber mit breiter Brust auftreten.