Nach dem Titelgewinn des TSV Windsbach in der 2. Tischtennis-Bundesliga kommt es nun zum Mittelfrankenderby. Am Sonntag, 29. März, um 14 Uhr gastiert der bereits feststehende Meister beim Vorjahresmeister TV Hilpoltstein.
Die Windsbacher, die seit neun Spielen nicht nur ungeschlagen sind, sondern sogar alles gewonnen haben, wollen ihre Serie weiter ausbauen. „Aber einfach wird diese Aufgabe beim TV Hilpoltstein nicht”, sagt Mannschaftsführer Andreas Staudacher. Die Hilpoltsteiner Mannschaft wurde in der Rückrunde durch den japanischen Hochschulmeister Miki Hayato ergänzt, welcher sich aktuell eine Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen erspielen konnte.
Weiterhin auf Position zwei schlägt der Schwabacher Matthias Danzer auf. Der 21-Jährige kommt auf eine 11:17-Bilanz, aber seine Leistungskurve geht stetig nach oben. Durch den Neuzugang in der Rückrunde auf Position drei gerutscht ist der Teamkapitän Alexander Flemming. Der dänische Nationalspieler Martin Buch-Andersen und der tschechische Landsmann Jan Valenta komplettieren die kompakte Mannschaft. Ein weiterer Aspekt ist die Heimstärke der Hilpoltsteiner, „hier dürfen sich unsere Jungs nicht einschüchtern lassen”, so Staudacher.
Die Windsbacher werden beim Auswärtsspiel wieder in ihrer Stammformation antreten. Tom Schweiger (6:1-Bilanz) wird das Team anstatt Chien An Chen wieder anführen. Der taiwanesische Doppelweltmeister musste laut Staudacher im Heimspiel gegen Mainz 05 eines seiner vertraglichen Pflichtspiele absolvieren. Dies kam den Windsbachern sehr entgegen, da Schweiger bei diesem Spiel aufgrund internationaler Verpflichtungen fehlte.
Auf Position zwei wird der polnische Abwehr-Allrounder Jakub Folwarski, der in der Rückrunde mit einer 9:0-Bilanz noch ungeschlagen ist, auflaufen. Spielertrainer Bojan Tokic – ebenso noch ungeschlagen in der Rückrunde – wird an Position drei erwartet. Komplettiert wird die Meistermannschaft vom Ex-Hilpoltsteiner Petr David sowie dem dreifachen Bayerischen Meister von 2024, Daniel Rinderer.
Die Vorrundenbegegnung in Windsbach gewann das Heimteam vor knapp 340 Zuschauern nach zwei verlorenen Eingangsdoppeln noch souverän mit 6:2. Mit solch einem Ergebnis rechnet Andreas Staudacher diesmal jedoch nicht, er sieht „ein spannendes Duell auf Augenhöhe, in dem die Tagesform den Unterschied machen wird”.