Trike-Fahrer zu Besuch: Ein Hauch von Abenteuer am Hausenhof | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.07.2025 17:23

Trike-Fahrer zu Besuch: Ein Hauch von Abenteuer am Hausenhof

Trike-Fahrer der SpyderRyders, Behinderte sowie Helfer und -innen verwandelten den Marktplatz vor dem Hausenhof in ein buntes Fahrerlager voll gespannter Erwartung der kommenden Abenteuer. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Trike-Fahrer der SpyderRyders, Behinderte sowie Helfer und -innen verwandelten den Marktplatz vor dem Hausenhof in ein buntes Fahrerlager voll gespannter Erwartung der kommenden Abenteuer. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Trike-Fahrer der SpyderRyders, Behinderte sowie Helfer und -innen verwandelten den Marktplatz vor dem Hausenhof in ein buntes Fahrerlager voll gespannter Erwartung der kommenden Abenteuer. (Foto: Sylvia Fehlinger)

Viel Spaß hatten die Bewohner des Hausenhofes beim Besuch der SpyderRyders. Mit ihnen drehten sie etliche Runden auf ihren Trikes.

Zwei von Motorrädern und Autos dominierte Veranstaltungen, die gegensätzlicher nicht sein konnten, beherrschten am Sonntag das Geschehen in Mittelfranken: der Besuch der SpyderRyders mit ihren Trikes am Hausenhof, einem Dorf für Behinderte, und die Rennfahrer, die mit ihren Boliden um den Norisring bei Nürnberg rasten.

Die Trike-Fahrer waren ehrenamtlich unterwegs, um Spaß und Lebensfreude in die Camphill Dorfgemeinschaft in Hausenhof zu bringen, am Norisring wurde beim „Internationalen ADAC Norisring Speedweekend“ von Profis erbittert um Geld und Sieg gekämpft. Lächeln, Lebensfreude und vor allem viel Spaß war am Hausenhof bei diesem Besuch der SpyderRyders angesagt, die nun schon zum dritten Mal mit ihren Trikes gekommen waren, um den Bewohnern dieses Dorfes, das zu Dietersheim gehört, einen fröhlichen Nachmittag zu bereiten und mit ihnen eine Runde um den Hausenhof-Berg zu drehen.

Dank Seitenwagen für viele Mitfahrer geeignet

Dieser lose Zusammenschluss von Trike-Enthusiasten kommt aus Ansbach, Fürth, Nürnberg und den dazugehörigen Landkreisen, Augsburg, Schrobenhausen und Leutershausen. Diesmal erhielten sie auch Unterstützung aus Nattheim, deren Motorsportler mit ihrer Beiwagenmaschine auch fast bewegungsunfähigen Personen eine Fahrt ermöglichten.

„Allein die Vorfreude, mitfahren zu dürfen, legt bei den Einzelnen so viele positive Energien frei, dass fast alle Schmerzen vergessen sind und nur mehr diesem Abenteuer entgegengefiebert wird“, erzählt Sozialbetreuerin Petra Münch. Diesen positiven Effekt zu erzeugen, sei auch das Motiv der Trike-Fahrer, wie Michael Vogtmann aus Leutershausen, der Planer dieser unkonventionellen Vereinigung, und sein Pressesprecher Stefan Schmelzer aus Fürth erzählten: „Man muss auch einmal an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht, wie den meisten von uns. Wenn wir die Freude und Begeisterung sehen, die wir mit unserer Aktion auslösen, dann bekommen wir ein Vielfaches von dem zurück, das wir emotional investiert haben. Wir freuen uns auf unseren nächsten Einsatz hier“.


Von Sylvia Fehlinger
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