Die Stiftung Lebendige Stadt in Hamburg hat den Einsatz des Seniorenbeirats der Stadt Ansbach hervorgehoben. Der Stiftungspreis 2025 unter dem Motto „Gemeinsam gegen einsam” diente dazu, das ehrenamtliche Engagement vieler Initiativen aus ganz Deutschland zu würdigen – auch das in Ansbach. Darauf weist der Beirat hin.
Nach den Worten des Ansbacher Gremiums „gingen 373 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet ein – ein eindrucksvolles Zeichen für die hohe gesellschaftliche Relevanz des Themas”. Auf Initiative des Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Fritz Heubeck, und seines Stellvertreters Michael Vogel habe man mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Lisa-Marie Buntebarth, Projektvorschläge erarbeitet.
Sie reichte die Bewerbung ein. „Auch wenn der Seniorenbeirat nicht zu den Hauptpreisträgern zählte, wurde die engagierte Arbeit ausdrücklich anerkannt”, stellt das Gremium fest. Für die Projekte „Essen in Gemeinschaft“ sowie „Senioren-Café“ habe es jeweils eine Urkunde gegeben. Damit habe man das kontinuierliche und verlässliche ehrenamtliche Engagement des Beirats in Ansbach offiziell gewürdigt.
Die Urkunden überreichte der Vorsitzende nach Angaben des Gremiums bei einer internen Zusammenkunft an Heidemarie Weltz, Sprecherin der AG (Arbeitsgruppe) Gesundheit und Soziales, sowie an Magdalena Weiß von der AG Medien. Beide Arbeitsgruppen trügen maßgeblich dazu bei, die Projekte zu planen, zu organisieren und öffentlich sichtbar zu machen.
Mit der Auszeichnung hebe man vor allem das Ziel hervor, soziale Isolation im Alter zu verhindern und Begegnungsräume zu schaffen. „Die Projekte fördern den sozialen Austausch, stärken nachbarschaftliche Netzwerke und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ansbach.”
Die Urkunden sind für den Seniorenbeirat ein sichtbares Zeichen dafür, dass man die ehrenamtliche Arbeit anerkenne, und Motivation dafür, den eingeschlagenen Weg im Sinne des Mottos „Gemeinsam gegen einsam“ weiterzugehen.