Ob durch Anrufe, SMS, Messenger-Nachrichten oder soziale Medien: Immer wieder versuchen Betrüger, Menschen dazu zu bewegen, Geld zu überweisen. Ein Beispiel ist der Schockanruf, bei dem Kriminelle behaupten, es gebe einen Notfall etwa im Familienkreis - und damit zu schnellen und unüberlegten Zahlungen drängen.
„Verbraucherinnen und Verbraucher sollten besonders vorsichtig sein, wenn jemand Druck für eine sofortige Überweisung macht“, sagt Andreas Framke vom Bundesverband deutscher Banken. Gibt sich am anderen Ende jemand etwa als eigener Sohn, die Tante oder Nichte aus, sollten Angerufene besser auflegen und jenen Kontakt von sich aus anrufen. Oft fliegt der Betrug bereits so auf.
Zudem rät Framke grundsätzlich, vor der Freigabe einer Überweisung Name, IBAN und Zahlungszweck sorgfältig zu prüfen. Zahlungen sollten nur dann getätigt werden, wenn der Empfänger oder die Empfängerin vertrauenswürdig und der Zweck der Zahlung nachvollziehbar ist.
Zusätzliche Sicherheit bietet laut Framke die Empfängerüberprüfung bei Überweisungen. Weist die Bank darauf hin, dass Name und IBAN nicht oder nur teilweise übereinstimmen, sollte man die Zahlung besonders kritisch prüfen.
Zudem ist es wichtig, Kontobewegungen regelmäßig im Onlinebanking oder in der Banking-App zu kontrollieren. „So lassen sich fehlerhafte oder unberechtigte Buchungen frühzeitig erkennen und notwendige Maßnahmen schnell einleiten“, sagt Framke. Gerade nicht autorisierte Lastschriften lassen sich so innerhalb von acht Wochen oft noch zurückholen.
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