Röschenhof-Kita in Feuchtwangen: Großprojekt liegt gut im Zeit- und Kostenrahmen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.02.2026 14:00

Röschenhof-Kita in Feuchtwangen: Großprojekt liegt gut im Zeit- und Kostenrahmen

Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild von der neuen Kindertagesstätte im Wohngebiet Röschenhof. Stadtbaumeister Farag Khodary (rechts) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)
Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild von der neuen Kindertagesstätte im Wohngebiet Röschenhof. Stadtbaumeister Farag Khodary (rechts) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)
Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild von der neuen Kindertagesstätte im Wohngebiet Röschenhof. Stadtbaumeister Farag Khodary (rechts) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)

Der Neubau der Kindertagesstätte im Wohngebiet Röschenhof liegt „sehr gut” im Zeitplan. Darüber informierte Feuchtwangens Stadtbaumeister Farag Khodary im Bau- und Verkehrsausschuss. Im Juni/Juli soll das Gebäude an die evangelische Kirchengemeinde Feuchtwangen, die Trägerin der Betreuungseinrichtung, übergeben werden.

Dann sei genug Zeit zum Einziehen, meinte Khodary. Zum neuen Kindergartenjahr im September soll dann der Betrieb starten. In der Kindertagesstätte, die auf dem Hanggrundstück an der Dresdener Straße/Ecke Paul-Keim-Straße errichtet wird, entstehen 62 Plätze für Kinder ab drei sowie 42 für Mädchen und Jungen unter drei Jahren. Die Betreuung erfolgt in zwei Regel-, einer altersgemischten sowie in drei Kleinkindgruppen. Das Gebäude ist dank eines Aufzugs barrierefrei.

Genügend Puffer für Eventualitäten

Doch nicht nur der Bauzeitenplan kann eingehalten werden, sondern auch der Kostenrahmen. Das Großprojekt kommt sogar etwas billiger. Die Schätzung lag bei rund 7,847 Millionen Euro. „Wir werden mit Sicherheit 7,5 Millionen Euro nicht überschreiten, sondern eher noch darunter liegen. Wenn nichts dazwischen kommt”, erklärte Khodary. Es gebe genügend Puffer für Eventualitäten.

Für den Neubau hat die Stadt Feuchtwangen verschiedene Zuschüsse beantragt. So beträgt die maximale Fördersumme nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz 3,645 Millionen Euro. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt voraussichtlich nach dem Programm „Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude – Kommunen“ 94.425 Euro. Die Förderung nach dem Bayerischen Holzbauförderprogramm wiederum liegt voraussichtlich bei 67.700 Euro.

Ausschussmitglieder machten sich vor Ort ein Bild

Aktuell werden in dem Neubau die Elektrik sowie die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik installiert, teilte der Stadtbaumeister auf FLZ-Anfrage mit. Außerdem werden die Betonwände gespachtelt und die Decken werden abgehängt. Witterungsabhängig sind laut Khodary die Arbeiten an der Fassade und die Installation der Photovoltaikanlage.

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Bei einem Ortstermin auf der Baustelle verschafften sich die Mitglieder des Ausschusses einen Eindruck von der neuen Kindertagesstätte im Röschenhof. Khodary führte durch das Gebäude, machte auf Details aufmerksam und beantwortete Fragen. So wies er etwa immer wieder darauf hin, wie hell es an einem Nachmittag im Februar in den Gruppenräumen sei, obwohl die Fenster noch durch Folien geschützt sind und es noch kein elektrisches Licht gibt.

Zwei Gewerke wurden vergeben

Im Erdgeschoss können die Fluchtbalkone, an denen außen auch der Sonnenschutz angebracht wird, als Spielbereich genutzt werden. Im Hanggeschoss kann von den Gruppenräumen aus direkt nach draußen unter ein schützendes Vordach gegangen werden. Wie der Stadtbaumeister weiter informierte, sind der Essbereich und der Mehrzweckraum durch eine mobile Wand voneinander getrennt, die bei Bedarf geöffnet werden kann, um mehr Platz zu schaffen. Geheizt wird mit einer Luftwärmepumpe über eine Fußbodenheizung.

In seiner Sitzung vergab das Fachgremium bei einer Gegenstimme das Gewerk „Tischlerarbeiten/Innentüren” für rund 95.780 Euro an eine Schreinerei mit Sitz in Burgebrach. Den Zuschlag für das Gewerk „Bodenbelagsarbeiten” erhielt – ebenfalls bei einer Gegenstimme – für zirka 52.100 Euro eine Nördlinger Firma. Wie Khodary mitteilte, liegen beide Angebote im Rahmen der Kostenberechnung. Im Gespräch mit der FLZ sagte der Stadtbaumeister, dass demnächst die Gewerke für die Außenanlagen ausgeschrieben werden.

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