Nach einer großangelegten Razzia in mehreren Gastro-Betrieben in Westmittelfranken sitzt ein Mann aus dem Raum Ansbach weiterhin in Untersuchungshaft. Rund um die Durchsuchungen ist allerdings vieles anders, als es auf den ersten Blick scheint.
Denn wie die zuständige Staatsanwaltschaft Ansbach auf FLZ-Nachfrage erklärt, handelt es sich bei dem Verhafteten nicht etwa um einen Gastronomen. Stattdessen sei der Mann ein Bauunternehmer. Ihm werden laut Oberstaatsanwalt Jonas Heinzlmeier Hinterziehung von Sozialabgaben und das gewerbsmäßige Einschleusen von Ausländern vorgeworfen. Auf letzteres steht im Fall einer Verurteilung eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis.
Wie Heinzlmeier erklärt, soll sich der Mann darauf spezialisiert haben, Restaurants umzubauen. Im Zuge dieser Baumaßnahmen sollen die illegal eingeschleusten Ausländer beschäftigt worden sein.
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