Obst und Gemüse auf 17.500 Quadratmetern an der A6 bei Lichtenau | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.09.2025 12:20

Obst und Gemüse auf 17.500 Quadratmetern an der A6 bei Lichtenau

Erster Spatenstich (von links): Andreas Meyer (Max Bögl), stellvertretender Landrat Stefan Horndasch, Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, Bürgermeister Markus Nehmer, Andreas Fleischer (DFI), Bastian Haupts (Van Wylick), Reinhard Hahn (DFI) und Tim Rauert (Max Bögl). (Foto: Winfried Vennemann)
Erster Spatenstich (von links): Andreas Meyer (Max Bögl), stellvertretender Landrat Stefan Horndasch, Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, Bürgermeister Markus Nehmer, Andreas Fleischer (DFI), Bastian Haupts (Van Wylick), Reinhard Hahn (DFI) und Tim Rauert (Max Bögl). (Foto: Winfried Vennemann)
Erster Spatenstich (von links): Andreas Meyer (Max Bögl), stellvertretender Landrat Stefan Horndasch, Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, Bürgermeister Markus Nehmer, Andreas Fleischer (DFI), Bastian Haupts (Van Wylick), Reinhard Hahn (DFI) und Tim Rauert (Max Bögl). (Foto: Winfried Vennemann)

Im Gewerbegebiet „Lichtenau A6” entsteht ein riesiges, modernes Logistikzentrum für den Obst- und Gemüse-Nachschub der Aldi-Märkte. Jetzt wurde mit einem ersten Spatenstich nahe der Autobahn-Auffahrt der Baubeginn gefeiert.

Die Dimensionen des Projekts sind gewaltig: Auf einem 40.000 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nähe der Autobahn errichtet das auf die Entwicklung von Gewerbe-Immobilien spezialisierte Unternehmen DFI aus Düsseldorf ein Logistikzentrum für Obst und Gemüse. Mieter der klimatisierten Hallen wird die Kölner Firma Van Wylick sein, die exklusiv die Supermärkte von Aldi Süd mit Obst und Gemüse beliefert.

Die Mietfläche wird rund 20.000 Quadratmeter betragen, davon 17.500 Quadratmeter reine Logistikfläche. In der „Frischeplattform” werden alle Dienstleistungen vom Warenimport über die Sortierung, Disposition und Qualitätskontrolle bis zur Auslieferung zentral gebündelt, das verkürzt die Lieferkette bei den leicht verderblichen Produkten.

Photovoltaik-Anlage für die Stromversorgung

Lichtenaus Bürgermeister Markus Nehmer bedankte sich bei den Vertretern der Firma DFI für fünf Jahre gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Im Industriegebiet entstehe eine hochmoderne Kühlhalle, die im Drei-Schicht-Betrieb betrieben werde. Die Immobilie werde nach modernsten ökologischen Standards errichtet und betrieben. So erhält das Logistikzentrum eine über 10.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage für die nachhaltige Stromversorgung. Zudem bedeute das Investment rund 100 neue Arbeitsplätze für Lichtenau (Landkreis Ansbach). „Was wir heute feiern, ist mehr als nur der Beginn eines Bauprojekts”, sagte Nehmer. „Es ist der Start eines zentralen Knotenpunkts, der wirtschaftliche Stärke, ökologische Verantwortung und soziale Sicherheit miteinander verbindet.”

Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, die den Ministerpräsidenten Markus Söder bei der Zeremonie vertrat, erklärte, die zusätzlichen Arbeitsplätze bedeuteten „Zukunft vor Ort, mehr Stabilität in der Gesellschaft” und werde den Haushalt Lichtenaus durch die Gewerbesteuer stärken. „Es ist ein guter Tag für die Region.”

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Der stellvertretende Landrat Stefan Horndasch lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei dem Projekt. Logistik sei heutzutage unverzichtbar: „Schließlich wollen wir alles möglichst schon gestern geliefert haben”, so Horndasch. Das Logistikzentrum sei, Achtung Wortspiel, eine „coole Sache”.

„Kürzer kann eine Anbindung nicht sein”

Er habe sich schon vor vielen Jahren in den Standort nahe an der A6 verliebt, sagte DFI-Gesellschafter Andreas Fleischer: „Kürzer kann eine Anbindung nicht sein.” Er betonte, sein Unternehmen werde die modernste Immobilie im Landkreis Ansbach errichten. Und mit der Firma Max Bögl aus Sengenthal bei Neumarkt habe man auch einen regionalen Generalunternehmer für den Bau gefunden.

Das Richtfest für das Logistikzentrum ist für Februar 2026 geplant, in Betrieb gehen soll es noch im ersten Quartal 2026.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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