Nach Sanierung: Beliebter Besinnungsweg „Sonnengesang” in Aurach wieder wie neu | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.10.2025 08:00

Nach Sanierung: Beliebter Besinnungsweg „Sonnengesang” in Aurach wieder wie neu

In vielen Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer die neun Stationen samt Umfeld des Teilstücks „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“ des Auracher Besinnungswegs – im Bild die Station „Schwester Mutter Erde“ – saniert.<br> (Foto: Werner Wenk)
In vielen Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer die neun Stationen samt Umfeld des Teilstücks „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“ des Auracher Besinnungswegs – im Bild die Station „Schwester Mutter Erde“ – saniert.
(Foto: Werner Wenk)
In vielen Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer die neun Stationen samt Umfeld des Teilstücks „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“ des Auracher Besinnungswegs – im Bild die Station „Schwester Mutter Erde“ – saniert.
(Foto: Werner Wenk)

Mit viel Herzblut und in zahlreichen ehrenamtlichen Stunden ist in den vergangenen eineinhalb Jahren das beliebte Teilstück „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“ des Auracher Besinnungswegs umfassend saniert worden.

Der Weg lädt Einheimische und Gäste zum Verweilen und zur inneren Einkehr ein. „Wir wollen den in die Jahre gekommenen besonderen Weg für viele Jahre erhalten und aufwerten“, erklärte Georg Heller, der das Projekt mit Josef Kocher vorangetrieben hat. Unterstützt wurden sie dabei von den ehrenamtlichen Helfern Günter Marsch, Roland Leyh, Franz Frey und Jannik Heller. Viele Stunden freiwilliger Arbeit waren nötig gewesen, um die Stationen zu erneuern, beschädigte Elemente zu reparieren und die Wege zu richten, so Heller.

Das „Sonnengesang”-Teilstück ist dem Lobgesang des Heiligen Franz von Assisi nachempfunden, indem er die Schönheit der Schöpfung preist und Gott dafür dankt. Die Strecke führt die Wandernden durch eine reizvolle Landschaft. An den insgesamt neun Stationen – Lob des Herrn, Bruder Sonne, Schwester Mond, Bruder Wind, Schwester Wasser, Bruder Feuer, Schwester Mutter Erde, Liebe und Frieden sowie Schwester Tod – ermuntern Texte und Bilder zur inneren Einkehr, zur Auseinandersetzung mit der Schöpfung und stellen eine Verbindung zur Natur her.

Start an der Wallfahrtskapelle in Windshofen

Die Stationen des 6,5 Kilometer langen Rundwegs wollen den Besuchenden zudem Anregungen zur Meditation und zu Denkanstößen geben. Startpunkt ist die Wallfahrtskapelle „Mater Dolorosa“ in Windshofen. Der an den „Sonnengesang” anschließende Rundweg „Sinneslust“ schlängelt sich auf etwa 3,5 Kilometern durch überwiegend hügeliges, bewaldetes Gebiet. Hier wollen 15 Stationen Lust auf Naturerlebnisse und auf Selbsterfahrungen machen und spielerisch die Sinne erwecken.

Besonderen Spaß bereitet diese Strecke Familien mit Kindern, die hier bei verschiedenen Gerätschaften im Einklang mit der Natur Energie tanken können. Startpunkt hierfür ist der Parkplatz am Friedhof in Aurach, wo auch ein Plan die Strecke aufzeigt. Vom Lavendelweg geht es zur Blumenwiese „Lebensraum“ und dann weiter zum „Burgblick“. Letzterer kann auch vom Ortskern Aurach über die Kesselstraße erreicht werden.


Von WERNER WENK
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