Stellario heißt das Maskottchen, das insbesondere Kinder und Familien durch das Gelände der Bayerischen Landesgartenschau (LGS) 2027 in Bad Windsheim begleiten wird.
Stellario ist eine Seekuh, informierte Antonetta Schwesinger-Volkmar von der Pressestelle der Gartenschau. Damit ist auch klar, von wem der Name des Sympathieträgers inspiriert ist: von dem Naturforscher Georg Wilhelm Steller, einem Sohn der Stadt Bad Windsheim. Auf einer Expedition entdeckte er im 18. Jahrhundert die später nach ihm benannte Stellersche Seekuh, die allerdings schon wenige Jahrzehnte später ausstarb.
Nun bekommt sie ein zweites Leben als Maskottchen und soll ein Symbol für Entdeckung, Neugier und den bewussten Umgang mit Natur und Umwelt sein. Als lebendiger Begleiter werde Stellario besonders das Kinder- und Jugendprogramm prägen. Stellario (offenbar ein Männchen) wird laut Pressestelle kleine Entdeckerinnen und Entdecker über das Gelände lotsen, spielerisch Wissen vermitteln und für „unvergessliche Erlebnisse sorgen”.
Gestaltet hat die Figur die Grafikerin Katharina Heer. Sie gab ihr eine rundliche, cartoonartige Form, klare Konturen und eine sympathische Ausstrahlung mit fränkischem Dreispitz, kurzer Hose und einem magentafarbigen T-Shirt mit weißen Blüten sowie dem Logo der Landesgartenschau.
Sympathieträger wie Stellario seien ein wichtiger Bestandteil heutiger Landesgartenschauen, schreibt die LGS in einer Pressemitteilung. Sie geben Veranstaltungen ein Gesicht, schaffen Identifikation und wirken als emotionale Brücke zwischen Besuchenden und Themenwelt. Sie tragen dazu bei, komplexe Inhalte wie Nachhaltigkeit, Gartenbau und Stadtentwicklung niedrigschwellig und emotional zugänglich zu machen – insbesondere für jüngere Zielgruppen.