Im Wasserwerk in Uehlfeld gab es spannende Informationen zur Gesundheit | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.04.2026 07:00

Im Wasserwerk in Uehlfeld gab es spannende Informationen zur Gesundheit

Trinkwasser lässt sich je nach Geschmack mit Früchten oder Gemüse auf natürliche Weise aromatisieren, wie die Trinkwasserbar der FWF zeigte. (Foto: Sandra Buchwald)
Trinkwasser lässt sich je nach Geschmack mit Früchten oder Gemüse auf natürliche Weise aromatisieren, wie die Trinkwasserbar der FWF zeigte. (Foto: Sandra Buchwald)
Trinkwasser lässt sich je nach Geschmack mit Früchten oder Gemüse auf natürliche Weise aromatisieren, wie die Trinkwasserbar der FWF zeigte. (Foto: Sandra Buchwald)

Welche Stationen passiert denn das Grundwasser, ehe es aus der Leitung strömt? Und wieso darf das dieses Wasser bedenkenlos getrunken werden? Die vielen Gäste, die am Sonntag neugierig das Uehlfelder Wasserwerk erkundeten, lernten viel über den Weg des Trinkwassers und dessen geprüfte Qualität als Grundlage für gesunden Genuss.

Anlass für den Tag der offenen Tür war der 75. Geburtstag der Fernwasserversorgung Franken (FWF). „Ich schleppe keine Flaschen und trinke das Leitungswasser“, sagt Jan Kunau. Als Geschäftsleiter und Werksleiter weiß er, dass es gutes Trinkwasser ist. Für das hochwertige Wasser gebe es gute Gründe. So sei das Grundwasser rund um den Aischgrund für das Trinkwasser ideal geeignet. Es habe schon seinen Grund, dass es hier die eine oder andere Brauerei gebe, schmunzelt Kunau. Ergänzend dazu werde das durch die Fernwasserversorgung Franken angebotene Leitungswasser streng geprüft – noch strenger als Mineralwasser, das es im Handel zu kaufen gibt.

Zunächst wird Grundwasser gesammelt, erklärt es der Experte. Dafür dienten entsprechende Becken. Durch den natürlichen Fluss und leistungsfähige Pumpen gelangt das Grundwasser ins System des Wasserwerk Uehlfelds. Schon durch diesen Prozess des Flusses erfolge eine natürliche Vor-Reinigung, so Kunau.

Doch das Wasserwerk selbst habe natürlich ergänzend dazu sehr feine Filter, die das erstklassige Trinkwasser gewährleisteten. Vor allem auch Eisen und Mangan würden herausgefiltert. Selbst für Babys sei dieses flüssige Grundnahrungsmittel des Menschen geeignet. „Was wir als Trinkwasser anbieten, kann ganz sicher jeder trinken.“ Präzise Prüfungen durch das Labor seien Standard.

Pro Jahr rund 1,5 Millionen Liter

Durch die Speicher der FWF-Wasserwerke könne man die Gebiete rund um den Aischgrund ganz bedarfsgerecht versorgen. Pro Jahr seien dies 1,5 Millionen Liter für das Gebiet des Wasserwerks Uehlfeld. Die Führungen zeigten den Gästen auch das moderne Notstromaggregat, das für den Fall eines Stromausfalls den Werksbetrieb tagelang absichern und gewährleisten kann.

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Die hohe Trinkwasserqualität durften die großen und kleinen Gäste des Tages der offenen Tür ausgiebig testen – entweder mit purem Leitungswasser oder an der „Wasserbar”. Dort standen für die Besucherinnen und Besucher verlockende Karaffen parat, die für das Duo „Trinkwasser und gesunde Vitamine” warben: Melonenstückchen und Erdbeerschnipsel, Zitronenscheiben und sogar erfrischende Gurkenteilchen schaukelten durchs ganz regional erzeugte Leitungswasser der FWF. Für die Jüngsten hatten die Veranstalter zudem eine Bastelecke und ein Kinderglücksrad parat.

Das positive Fazit: Den vielen neugierigen Gästen hat der Tag der offenen Tür gut gefallen und auch für die FWF war es eine erfolgreiche Veranstaltung gewesen. „Gerade im Hinblick auf das laufende wasserrechtliche Verfahren ist es uns wichtig, dass wir transparent informieren und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Gleichzeitig tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser“, betonte Geschäftsleiter Kunau.

Hintergrund

Dass durch die FWF ihre Wasserwerke Uehlfeld, Haslach und Sulzfeld für den Tag der offenen Tür ausgewählt hatte, hatte ganz praktische Gründe. Denn für diese Standorte sei der Informationsbedarf für die Bevölkerung gegenwärtig etwas höher.
Gerade läuft etwa fürs Wasserwerk Uehfeld bekanntlich ein offenes wasserrechtliches Verfahren. Das habe, wie der FWF-Geschäftsleiter Jan Kunau erläutert, jedoch formelle Gründe, weil durch das Landratsamt die nötigen Wasserschutzzonen falsch festgesetzt worden seien, so dass jetzt Allgemeinverfügungen für die Sicherung der Trinkwassergewinnung in den Gewinnungsgebieten Uehlfeld I und II und dem vorsorgenden Schutz des Grundwassers dienten. Für das gewonnene Trinkwasser und dessen Hochwertigkeit habe das jedoch keine Folgen.


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