Freibäder in Herrieden und Feuchtwangen machen Boden gut | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.08.2025 06:50

Freibäder in Herrieden und Feuchtwangen machen Boden gut

Das Parkbad in Herrieden. Bei sommerlichen Temperaturen war dort einiges los. (Foto: Werner Wenk)
Das Parkbad in Herrieden. Bei sommerlichen Temperaturen war dort einiges los. (Foto: Werner Wenk)
Das Parkbad in Herrieden. Bei sommerlichen Temperaturen war dort einiges los. (Foto: Werner Wenk)

Zu der bald ausklingenden Saison ziehen die Betreiber der heimischen Freibäder eine erste Bilanz: In Dinkelsbühl blieb die Zahl der Badegäste stabil, in Feuchtwangen zeigt man sich zufrieden. In Herrieden war hingegen ein rückläufiger Besuch spürbar, während sich die Situation in Mönchsroth langsam wieder erholt.

Auch wenn das Wetter diesen Sommer alles andere als ideal war, ist man bei den Stadtwerken Dinkelsbühl mit der diesjährigen Freibadsaison zufrieden, wie die Pressestelle des Rathauses mitteilt. Rund 13.000 Besucherinnen und Besucher wurden im Wörnitzstrandbad gezählt. Das entspreche in etwa dem Vorjahr.

Während des Summer-Breeze-Festivals nutzten rund 2000 Metalfans das Strandbad zur Erholung und Abkühlung. Neben vielen Stammgästen zog es auch zahlreiche Auswärtige an die Wörnitz.

Neuer Kiosk kommt gut an

Der neue Kiosk werde von den Gästen „einwandfrei” angenommen und auch die Verantwortlichen bei den Stadtwerken freuen sich laut Mitteilung aus dem Rathaus über positive Rückmeldungen zur Neuerung. Seit 2024 gibt es außerdem ein Wasserspielzeug, das in diesem Jahr mit zwei neuen Elementen erweitert wurde. Eine aufblasbare Insel lädt zum Klettern und Rutschen in der Wörnitz ein, das Stand-Up-Paddling-Angebot hat sich fest im Freizeitprogramm des Strandbads etabliert.

In Feuchtwangen wurde mit bislang 32.540 Besucherinnen und Besuchern die im August erreichte Marke von 25.000 Badegästen inzwischen deutlich übertroffen. Wie die für Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus zuständige Rebecca Weber informiert, haben sich alleine in den vergangenen beiden Wochen rund 7000 weitere Gäste eingefunden.

Neu angeschafft wurde eine aufblasbare, schwimmende Badeinsel für Kinder im Alter von bis zwölf Jahren. Dabei handelt es sich um ein zehn Meter langes Spielgerät mit Kletterelementen, Rutsche und Sprungflächen. An ruhigeren Tagen wird es für mehrere Stunden aufgebaut und sorgt dann für Abwechslung bei den jüngeren Besuchern. Um Rücksicht auf die Schwimmerinnen und Schwimmer zu nehmen, war die Insel bis jetzt fünfmal im Einsatz. Wie es aus dem Freibad heiße, so Weber, kommt die neue Attraktion sehr gut an und sorgt für reichlich Action bei den Kindern.

Poolparty für Kinder wird nachgeholt

Ursprünglich war zum Ferienstart auch eine Poolparty bei freiem Eintritt für Kinder geplant. Wegen des ungünstigen Wetters Anfang August musste diese jedoch verschoben werden. Neuer Termin ist nun am Freitag, 5. September. Die Veranstaltung war bereits im vergangenen Jahr ein voller Erfolg und soll auch diesmal mit einem bunten Programm für Stimmung sorgen.

Ein Blick nach Herrieden zeigt einen Rückgang der Besucherzahlen im Parkbad. Bis zum 21. August wurden 37.481 Gäste gezählt, im Vergleich waren es nach Aussage von Stadtkämmerer Ralph Meyer zu diesem Zeitpunkt im Vorjahr 38.726 Badegäste. Damit bleibe der Besuch zwar relativ stabil, doch ein Blick in die Zukunft dämpfe die Erwartungen.

Im vergangenen Jahr konnte in Herrieden kurz vor Saisonende noch der 50.000. Besucher begrüßt werden, eine Marke, die diesmal nicht mehr erreicht wird: „Dieses Jahr werden es keine 50.000 Besucher“, so Meyer. „Zum jetzigen Zeitpunkt wären 40.000 bis 45.000 zufriedenstellend.“

Liegewiese hält durch

Besonders der Juli habe tiefe Spuren in der Statistik hinterlassen. Im Vergleich zu diesem Monat im Vorjahr kamen jetzt nur etwa halb so viele Badegäste. Der Grund: kühles und regnerisches Wetter. Einen kleinen Trost gibt es für den Stadtkämmerer dennoch: Die Liegewiese im Herrieder Freibad sieht dieses Jahr deutlich frischer aus und nicht mehr so verbrannt.

Im Mönchsrother Limesfreibad waren in der heißen Phase des Sommers zunächst rund 1000 Besucher pro Tag gezählt worden. Doch wie eine Mitarbeiterin erzählte, hielten die Pumpen dem Druck nicht stand und mussten ersetzt werden. Während der Reparaturarbeiten blieb das Bad geschlossen. Seit der Wiedereröffnung kommen im Schnitt nur noch 400 Gäste täglich. Nun scheine sich der Besuch des Freibads nach der Zwangspause erst langsam wieder zu erholen.


Von EMILY HOCHREUTHER
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