Die SpVgg Ansbach hat mit dem FC Memmingen noch eine Rechnung offen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.04.2026 11:08

Die SpVgg Ansbach hat mit dem FC Memmingen noch eine Rechnung offen

Trainer Niklas Reutelhuber ärgert sich heute noch über die im Hinspiel verlorenen Punkte.  (Foto: Martin Rügner)
Trainer Niklas Reutelhuber ärgert sich heute noch über die im Hinspiel verlorenen Punkte. (Foto: Martin Rügner)
Trainer Niklas Reutelhuber ärgert sich heute noch über die im Hinspiel verlorenen Punkte. (Foto: Martin Rügner)

Die aktuelle Form beider Fußballmannschaften lässt die Prognose zu, dass die SpVgg Ansbach ihre Negativserie in der Fußball-Regionalliga gegen den FC Memmingen im Heimspiel am Dienstag, 21. April, endlich beenden kann (19 Uhr, Xaver-Bertsch-Sportpark).

Während die Ansbacher (10. Tabellenplatz/40 Punkte) mit dem 2:1 bei Bayern München II und dem 1:0 über die SpVgg Hankofen-Hailing zuletzt zwei Siege holten, kassierten die Memminger (13./32) vier Niederlagen in Serie.

Die Bilanz der Ansbacher gegen die Allgäuer ist schlecht. In der vierten Liga gab es noch keinen Sieg gegen die Fahrstuhltruppe, die nach Abstiegen aus der Regionalliga 2022 und 2024 zweimal prompt zurückkehrte. Selbst in der Abstiegssaison holte der FCM vier Punkte gegen Ansbach und an die Heimniederlage in der Relegation 2023 erinnert man sich an der Rezat auch noch gut.

2:0-Führung bis zur 87. Minute

Im Hinspiel war man ganz dicht dran am ersten Sieg über Memmingen seit längst vergangenen Bayernligazeiten. Die nullneuner führten nach Toren von Niklas Seefried und Patrick Kroiß bis zur 87. Minute mit 2:0 und entwerteten dann ihre so lange überzeugende Vorstellung, indem sie sich noch zwei Gegentore einhandelten und so den Sieg aus der Hand gaben.


Über dieses Spiel ärgere ich mich heute noch.

Niklas Reutelhuber

„Über dieses Spiel ärgere ich mich heute noch. Da ist noch eine Rechnung offen. Es wird echt Zeit, dass wir die mal schlagen”, sagt SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber.

Mehr als die zwei verlorenen Punkte sorgte im Nachgang der Partie ein Rassismus-Vorfall für Aufsehen. Ein Zuschauer in Memmingen hatte Affenlaute in Richtung des Ansbacher Spielers Noah Gebre von sich gegeben.

Der Ansbacher Trainer setzt voraussichtlich auf den in München erfolgreichen Kader, in dem die verletzten Björn Angermeier, Mirko Puscher, Heiko Schiefer und Noah Gebre fehlten.

Ein schönes Bild: Die SpVgg Ansbach und der TSV Schwaben Augsburg stehen hinter dem Aufruf für Respekt und Toleranz. (Foto: Martin Rügner)
Ein schönes Bild: Die SpVgg Ansbach und der TSV Schwaben Augsburg stehen hinter dem Aufruf für Respekt und Toleranz. (Foto: Martin Rügner)

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Top-Torschütze der Memminger, die von neun Spielen 2026 nur eines gewinnen konnten und seit September auf einen Auswärtssieg warten, ist David Günes. Der 20-Jährige mit Gardemaß hat bereits zehn Treffer erzielt, eines davon im Hinspiel. Zweitbester Angreifer ist Fabian Lutz mit sieben Treffern. Eine wichtige Rolle im Team von Trainer Matthias Günes spielt auch Angreifer Pascal Maier, damals in der Relegation unter den Memminger Torschützen.

Finanzlücke erzwingt Sparkurs

Finanzielle Probleme im Zusammenhang mit einem großen Bauvorhaben im Stadion, die Rede war von einer Deckungslücke in Höhe einer halben Million Euro, zwangen den FCM im vergangenen Jahr zu einem rigiden Sparkurs, der auch die Mannschaft traf. Mittlerweile hatten die Bemühungen um eine Sanierung der maroden Finanzen offenbar Erfolg.

Karteninfo zu Heimspielen

Die SpVgg Ansbach weist darauf hin, dass Freikarten in Papierform nur noch für die Heimspiele gegen Memmingen und die SpVgg Greuther Fürth II am 2. Mai gültig sind. Für das Spiel gegen die Würzburger Kickers am 16. Mai gelten diese aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen nicht mehr. „


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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