Noch regieren die Handwerker im Rathaus von Leutershausen. Doch nach der Kirchweih werden dort wieder die Mitarbeitenden einziehen: Die Generalsanierung ist, von ein paar Details abgesehen, abgeschlossen.
Vor gut einem Jahr, zu Beginn der Sommerferien 2024, hatte die Verwaltung den kompletten Inhalt des Verwaltungsgebäudes in Kartons gepackt und war vorübergehend in Ausweichquartiere umgezogen. Der größte Teil fand ein Interims-Domizil unter dem Dach der Mittelschule. Das Exil erwies sich, so hört man aus den Reihen der Mitarbeitenden und von Bürgermeister Markus Liebich, als überraschend problemlos. Schule und Verwaltung harmonierten.
Jetzt aber hat die friedliche Koexistenz ein Ende. Das zuvor bereits von außen hergerichtete Rathausgebäude wurde in den letzten Monaten mit großem Aufwand nun auch innen nicht nur aufgemöbelt, sondern in einigen Bereichen umgebaut. Unterm Dach wurden neue Büros geschaffen. Der Bürgermeister beispielsweise zieht vom Erdgeschoss in die zweite Etage.
Ein Anliegen war dem Stadtrat eine Verbesserung der Barrierefreiheit. Ein Aufzug ließ sich in dem Altbau zwar nicht unterbringen, zumindest aber ein Treppenlift, der jetzt den Zugang zum ebenfalls modernisierten Sitzungssaal im ersten Stock ermöglicht. Gründlich erneuert wurde auch die komplette Haustechnik von der Elektrik bis zu den sanitären Anlagen. Veranschlagt waren die Arbeiten im Inneren zuletzt mit rund 1,4 Millionen Euro. Insgesamt sind damit in die Runderneuerung des Rathauses in den letzten Jahren etwa zwei Millionen Euro geflossen.
Der Umzug ist für Dienstag, 9. September, geplant. „Wir sind von Montag bis einschließlich Mittwoch weder telefonisch noch per Mail zu erreichen”, teilte die Stadt mit. Ab Donnerstag, 11. September, ist die Verwaltung dann wieder im Rathaus Am Markt zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen demnächst an einem Tag der offenen Tür Gelegenheit haben, sich die neuen Räumlichkeiten anzusehen.