Das Stadtgebiet zu Fuß erkunden: Touren durch Ornbaus Außenorte | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2023 18:18

Das Stadtgebiet zu Fuß erkunden: Touren durch Ornbaus Außenorte

Vielleicht in etwas anderer Kluft, als sie der Apostel Jakobus trug, und notfalls auch per Bus geht es am 2. April beim Heimatwandern durch Dörfer und Flur der Stadt Ornbau. (Foto: Jonas Volland)
Vielleicht in etwas anderer Kluft, als sie der Apostel Jakobus trug, und notfalls auch per Bus geht es am 2. April beim Heimatwandern durch Dörfer und Flur der Stadt Ornbau. (Foto: Jonas Volland)
Vielleicht in etwas anderer Kluft, als sie der Apostel Jakobus trug, und notfalls auch per Bus geht es am 2. April beim Heimatwandern durch Dörfer und Flur der Stadt Ornbau. (Foto: Jonas Volland)

Ob eine Töpferstube in Haag, eine Bilder-Ausstellung in Oberndorf oder „Pikantes“ in Obermühl: Am Sonntag, 2. April, geht es beim Heimatwandern im Zuge des Stadtjubiläums durch Ornbaus Stadtteile. Und wer nicht gut zu Fuß ist oder sich bei den vielen Möglichkeiten zur Einkehr übernommen hat, kann auch mit dem Bürgerbus fahren.

„Wenn wir ein Jahr feiern, essen und trinken, ist etwas Bewegung gut“, erklärt Ornbaus zweite Bürgermeisterin Diana Fichtner und lacht. Bei einem Pressegespräch informierte sie gemeinsam mit Karin Blaumeier über die Veranstaltung am Sonntag.

Die ursprüngliche Idee – einen Jedermannslauf in Ornbau – hatte eine weitere Bürgerin, Evi Ludwig, ins Spiel gebracht. „Bei unseren schönen Orten und Wegen“, sagt sie, wurde ein Heimatwandertag daraus.

Fokus auf den schönen Dörfern

Denn beim Stadtjubiläum, stellt Fichtner fest, gehe es natürlich viel um die Kernstadt selbst; nun wolle man den Fokus aber auch auf die schönen Dörfer richten. Deren Bewohner seien sofort begeistert gewesen und hätten ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dazu zählen Ponyreiten, eine Ostereiersuche, selbst gemachtes Eis in der Stadtmühle und allerlei andere Verpflegung. In Obermühl zum Beispiel hätten sich die Einheimischen mehrmals getroffen, bei alten Bildern und Geschichten beraten, wie der Ort präsentiert werden soll.

Los geht es um 11 Uhr aber in Ornbau mit der Einweihung des Büchereischrankes am unteren Tor an der Altmühlbrücke. Das ist auch der Startschuss, um zu Fuß, mit dem Rad oder auch etappenweise mit dem Bürgerbus das Gebiet der Kommune Ornbau zu entdecken.

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Stempel für alle und eine Belohnung für Kinder

Verschiedene Wanderrouten wurden vorbereitet und sind an diesem Tag markiert. Die große, orangefarbene „Route 3“ führt zum Beispiel von Ornbau über Haag, Oberndorf, Stadtmühle, Taugenroth und Obermühl nach Gern und wieder zurück nach Ornbau.

Das sind laut dem eigens von Linda Schwarzer illustrierten Wanderführer 12,5 Kilometer mit einer Gehzeit von zweieinhalb bis drei Stunden. Der Führer liegt im Rathaus aus, darin finden sich Kurzbeschreibungen von jedem Ortsteil und was dort am Sonntag zu finden sein wird. Außerdem kann an jeder Station ein Stempel abgeholt werden. Kinder werden gegen Vorlage ihres gestempelten Wanderführers dann am Montag im Rathaus belohnt.

Musikanten sind ebenfalls unterwegs

„Wir kontrollieren natürlich nicht, ob alle Besucher Ornbauer sind“, meint Bürgermeister Marco Meier und lädt Interessierte aus nah und fern ein, die von der Altmühl geprägte Region zu erkunden.

Die Ornbauer Musikanten-Gruppe Zohlnmoler wird beim Heimatwandern auch unterwegs und „überall und nirgends“ zu finden sein. Mit etwas Glück ist die eigene Wanderung oder Einkehr also musikalisch untermalt.

Im Feuerwehrhaus in Gern wird der Tag dann bei Feuerspatzen, Bratwürsten, Kaffee und Getränken bis zu einem offenen Ende ausklingen. Diana Fichtner freut sich auf die Veranstaltung: „Und jetzt müssen nur noch alle die Woche über fleißig ihre Teller leer essen.“


Jonas Volland
Jonas Volland
Jahrgang 2001, fing direkt nach seinem Abitur bei der FLZ an, ist im Anschluss an sein Volontariat seit dem Jahreswechsel 2023 Redakteur in der Ansbacher Lokalredaktion. Fasziniert von bunten Geschichten und aufwendigeren Recherchen.
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