Bilanz der Polizei: So ist der Blitzermarathon in der Region gelaufen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.04.2024 15:01, aktualisiert am 22.04.2024 14:43

Bilanz der Polizei: So ist der Blitzermarathon in der Region gelaufen

Ein Polizeibeamter nimmt in Nürnberg einen Verkehrsteilnehmer mit einem Messgerät ins Visier. (Foto: Pia Bayer/dpa)
Ein Polizeibeamter nimmt in Nürnberg einen Verkehrsteilnehmer mit einem Messgerät ins Visier. (Foto: Pia Bayer/dpa)
Ein Polizeibeamter nimmt in Nürnberg einen Verkehrsteilnehmer mit einem Messgerät ins Visier. (Foto: Pia Bayer/dpa)

Trotz der Ankündigung wurden zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Pressemitteilung berichtet. Ab dem Start um 6 Uhr am Morgen führten Polizisten in ganz Mittelfranken für die Dauer von 24 Stunden an zahlreichen Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durch.

An 27 Örtlichkeiten im Kreis Neustadt-Aisch/Bad Windsheim sowie in Stadt und Landkreis Ansbach sind Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt worden. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken auf FLZ-Anfrage mitteilte, haben rund 7700 Fahrzeuge die Messstellen der Region passiert. Über 200 Personen seien zu schnell gewesen.

Die höchste Überschreitung sei in der Erlbacher Straße in Rothenburg registriert worden: Dort sei eine Autofahrerin bei erlaubten 50 mit 86 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen.

Rekord in Bayern: Mit 66 km/h zu viel durch die Baustelle

In ganz Bayern seien 8627 Geschwindigkeitsübertretungen registriert worden, teilte das Innenministerium mit. Der traurige Höchstwert in Bayern wurde auf der Autobahn A3 bei Heßdorf in Fahrtrichtung Passau gemessen. Bei erlaubten 80 km/h war ein Ford im Baustellenbereich mit 146 km/h unterwegs. Diese eklatante Geschwindigkeitsüberschreitung zieht in der Regel ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister nach sich.

Die Beamten der Polizei registrierten neben den Geschwindigkeitsverstößen in den 24 Stunden des Blitzmarathons zudem einige andere Verstöße. Davon hatten 63 ein Verwarnungsgeld zur Folge und 17 Fahrzeugführer bekommen Bußgeldbescheide. In vier Fällen müssen sich die kontrollierten Verkehrsteilnehmer strafrechtlich verantworten.

Jeder dritte Verkehrstod aufgrund von Rasen

Aus der Verkehrsunfallstatistik 2023 geht hervor, dass nahezu jeder dritte Getötete aufgrund überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit ums Leben kam. Zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt bei den Unfällen mit schweren oder tödlichen Folgen die häufigste Unfallursache.

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