BayernHeim greift in Dinkelsbühl Investor unter die Arme | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.01.2024 18:09

BayernHeim greift in Dinkelsbühl Investor unter die Arme

Mit dem Schriftzug „Hier entsteht was Neues“ wurde die Bautafel nach dem Scheitern des ursprünglichen Konzeptes überklebt. Statt der ursprünglich 84 Eigentumswohnungen soll auf dem ehemaligen Brauereigelände nun sozial geförderter Wohnraum entstehen. (Foto: Markus Weinzierl)
Mit dem Schriftzug „Hier entsteht was Neues“ wurde die Bautafel nach dem Scheitern des ursprünglichen Konzeptes überklebt. Statt der ursprünglich 84 Eigentumswohnungen soll auf dem ehemaligen Brauereigelände nun sozial geförderter Wohnraum entstehen. (Foto: Markus Weinzierl)
Mit dem Schriftzug „Hier entsteht was Neues“ wurde die Bautafel nach dem Scheitern des ursprünglichen Konzeptes überklebt. Statt der ursprünglich 84 Eigentumswohnungen soll auf dem ehemaligen Brauereigelände nun sozial geförderter Wohnraum entstehen. (Foto: Markus Weinzierl)

Die Planungen für eine Bebauung auf dem ehemaligen Brauereigelände an markanter Stelle in Dinkelsbühl sind noch nicht zu den Akten gelegt: Die BayernHeim, Wohnungsbaugesellschaft des Freistaates, greift dem Investor unter die Arme, der sein ursprünglich vorgesehenes Millionen-Projekt auf Eis gelegt hatte.

Statt der eigentlich vorgesehenen Eigentumswohnungen soll nun sozial geförderter Wohnraum geschaffen werden. „Wir sind in die Projektentwicklung mit eingestiegen“, teilte BayernHeim-Geschäftsführer Ralph Büchele auf Anfrage der FLZ mit. Der Beitrag seines Hauses sei derzeit allerdings nur inhaltlich zu sehen, ohne eine finanzielle Beteiligung, wie Büchele hinzufügte. Denn Ziel der BayernHeim ist es, vom Investor – der SüBau – eine Bebauung schlüsselfertig zu übernehmen.

Zunächst gelte es, das Konzept bei der Weiterentwicklung so auszurichten, dass es den Anforderungen des sozial geförderten Wohnungsbaus entspreche. Zwischen 100 und 120 Wohnungen sollen auf dem Areal zwischen der Bundesstraße 25 und der Bechhofener Straße entstehen.

Noch keine Verträge unterzeichnet

Abgesehen von einer Absichtserklärung wurden laut Büchele noch keine Verträge zum Erwerb unterzeichnet. „Wir sind derzeit noch in Verhandlungen.“ Aus seiner Sicht spreche aber nichts dagegen, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Schließlich handele es sich um eine „gute Projektentwicklung“. Den Vertrag zum Erwerb des Grundstückes will Büchele im August/September unter Dach und Fach bringen.

Wie sich durch die Neuausrichtung die Kosten entwickeln, dazu wollte sich Rudolf Blank, der Geschäftsführer der SüBau, auf FLZ-Anfrage nicht konkret äußern. „Wir sind gerade dabei, die Kosten zu ermitteln“, teilte er schriftlich mit. Die SüBau hatte im Oktober vergangenen Jahres bekannt gegeben, dass ihr ursprünglich vorgesehenes Projekt mit 84 Einheiten nicht realisierbar sei. Als Grund wurde unter anderem die Zinsentwicklung genannt.

Oberbürgermeister begrüßt das Projekt

OB Dr. Christoph Hammer begrüßte das Projekt des sozial geförderten Wohnungsbaus. Die Stadtverwaltung sei froh, in der BayernHeim abermals einen starken Partner für diesen Bereich gefunden zu haben.

Die Gesellschaft will demnächst mit einem weiteren Vorhaben des sozialen Wohnungsbaus beginnen, und zwar im Gaisfeld. „Die Vorarbeiten laufen“, erläuterte Ralph Büchele. Nach der Baustelleneinrichtung ist für Mitte Februar der Beginn der Erdarbeiten angesetzt.

Dann würden „mehr oder weniger gleichzeitig“ die drei Baukörper mit rund 80 Einheiten hochgezogen. Die Wohnungen sollen dann im dritten Quartal des kommenden Jahres bezugsfertig sein.

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