Tourismus in Rothenburg: Wie viele Gäste kommen in die Stadt, und woher sind sie? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.02.2026 07:00

Tourismus in Rothenburg: Wie viele Gäste kommen in die Stadt, und woher sind sie?

Gerade zur Weihnachtszeit ist sehr viel los in der Stadt – vor allem am Plönlein, einem der meistfotografierten und bekanntesten Orte. (Archivbild: Jürgen Binder)
Gerade zur Weihnachtszeit ist sehr viel los in der Stadt – vor allem am Plönlein, einem der meistfotografierten und bekanntesten Orte. (Archivbild: Jürgen Binder)
Gerade zur Weihnachtszeit ist sehr viel los in der Stadt – vor allem am Plönlein, einem der meistfotografierten und bekanntesten Orte. (Archivbild: Jürgen Binder)

537.097 Übernachtungen zählt die Stadt im Jahr 2025. Damit liegen die Zahlen zwar hinter dem Rekordjahr 2019 mit 560.000, aber auf konstant hohem Niveau. Darüber informiert nun der Tourismus-Service in einer Pressemitteilung.

Darin heißt es: „Die Strahlkraft der Stadt rührt vor allem von den internationalen Märkten her. Entgegen der Trends in Bayern mit minus 0,8 Prozent und Franken mit minus 3,5 Prozent, also sinkenden Zahlen aus dem Ausland, weist Rothenburg insgesamt eine leicht steigende Tendenz aus dem Ausland auf.” 2025 waren es 2,2 Prozent mehr Übernachtungen von Ausländern und Ausländerinnen, in Summe 224.791.

Mehr Gäste aus Japan, Holland und Spanien

Spitzenreiter bleiben die USA mit 48.740 Übernachtungen. Am markantesten sind laut der Mitteilung die Steigerungen in den Niederlanden (15,5 Prozent mehr) und Spanien (plus 8,9 Prozent): für den Tourismus-Service „sehr wichtige Quellmärkte im europäischen Nahbereich und im Fokus seiner Marketingausrichtung”. Über Corona brachen die Besucherzahlen aus Japan ein. Diese haben sich mit einer Steigerung von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erholt, liegen aber immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie.

Nach Corona gab es laut der Erklärung im Jahr 2024 einen neuen Rekord für inländische Touristen und Touristinnen – nie übernachteten mit 329.000 mehr Deutsche in der Stadt. Im vergangenen Jahr waren es 312.000. Zum Vergleich: Im absoluten Rekordjahr 2019 waren es 286.000 Übernachtungen aus dem Inland.

Die Bettenkapazität ist nicht gewachsen, heißt es in dem Statement, sondern liegt bei 2900 – im Vergleich zu anderen Orten ist die Tendenz in Rothenburg eher rückläufig. Die Auslastung liegt über dem Schnitt der Region – was vor allem an den Stoßzeiten in den Sommerferien und zum Reiterlesmarkt liegt. Sonst sind die Novemberwochen eher schwach: Darum wurde diesmal der Weihnachtsmarkt um eine Woche vorgezogen, um den November zu beleben.

Investitionen in digitale Angebote und mehr

In der kommenden Amtsperiode des Stadtrates bis 2032 soll in die touristische Infrastruktur wie Parkplätze, Wander- und Radwege, Inszenierungen und in noch mehr digitale Angebote investiert werden. Der Einsatz für die Bayerische Landesausstellung 2028 sei ein sehr gutes Beispiel dafür. Nur so könne Rothenburg laut der Mitteilung auf dem Markt attraktiv bleiben und im Zusammenspiel mit der allgemeinen Stadtentwicklung auch für die Bürger der Stadt weiterhin lebenswert sein.

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