Stürmer Michael Sperr wechselt von der SpVgg Ansbach zur SG Herrieden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.06.2025 15:00

Stürmer Michael Sperr wechselt von der SpVgg Ansbach zur SG Herrieden

Tschüss Ansbach, hallo Herrieden: Michael Sperr nach seinem letzten Auftritt für die SpVgg in der Regionalliga. (Foto: Martin Rügner)
Tschüss Ansbach, hallo Herrieden: Michael Sperr nach seinem letzten Auftritt für die SpVgg in der Regionalliga. (Foto: Martin Rügner)
Tschüss Ansbach, hallo Herrieden: Michael Sperr nach seinem letzten Auftritt für die SpVgg in der Regionalliga. (Foto: Martin Rügner)

Ein Regionalliga-Stürmer geht in die Fußball-Bezirksliga. Mit Michael Sperr von der SpVgg Ansbach hat sich die SG Herrieden eine namhafte Verstärkung geholt.

„Ja, wir haben die Zusage“, bestätigt der Herrieder Fußball-Abteilungsleiter Hans-Jürgen Brunner, „ein Mann von dieser Qualität ist eine Mega-Verstärkung für uns. Er war im Training bei uns und hat sofort alle für sich eingenommen. Das passt prima, wir freuen uns alle sehr.“

Stürmt nicht mehr für Ansbach: Michael Sperr (rechts), hier mit Mohamed Bekaj (Türkgücü München). (Foto: Martin Rügner)
Stürmt nicht mehr für Ansbach: Michael Sperr (rechts), hier mit Mohamed Bekaj (Türkgücü München). (Foto: Martin Rügner)

Sperr und Heid gehen: Die SpVgg Ansbach verliert zwei weitere Stammkräfte

Darum verlassen Angreifer Michael Sperr und Torhüter Sebastian Heid den Fußball-Regionalligisten zum Saisonende. Die Gründe liegen auch auf dem Platz.

Wo spielt Sperr? Diese Frage beschäftigte in den letzten Wochen viele Fußballinteressierte. Der 25-jährige Wallersdorfer hatte im April seinen Abschied vom Regionalligisten verkündet, bei dem er im zweiten Halbjahr häufiger nur auf der Bank saß. Dennoch kam er in der vergangenen Saison auf 13 Treffer in der vierten Liga.

Seit Jugendzeiten war Sperr, Ingenieur der Gebäudetechnik, bei den nullneunern aktiv, wurde Torschützenkönig der U19-Bayernliga und lieferte auch als Stürmer bei den Männern regelmäßig zweistellige Trefferzahlen pro Saison, schaffte mit den Ansbachern den Aufstieg von der Bayernliga in die Regionalliga.

Auch Neuses wollte Sperr

Der Aufwand in der vierten Liga passt nun nicht mehr so ganz zu seinen Leben außerhalb des Platzes, weshalb Sperr nun ein paar Ligen weiter unten seinem Hobby nachgeht.

Etliche Vereine bewarben sich um die Dienste des schnellen Angreifers, recht aussichtsreich auch der Herrieder Ligarivale Fortuna Neuses, wo in der neuen Saison Josef Pelczer das Traineramt ausübt, einst ein Lehrer von Sperr am Ansbacher-Platen-Gymnasium.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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