Bereits in der vergangenen Woche wurde spekuliert, was auf dem Hasa-Parkplatz in der Ansbacher Straße wohl aufgebaut wird. Möglicherweise ein Bohrturm für Öl, lautete ein wohl nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag in den sozialen Medien.
Nein, kein Bohrturm. Ein Riesenrad wird dort ab Mittwoch, 25. März, seine Runden drehen – bis wann, ist noch nicht ganz klar. Auf der Website ist angekündigt, dass es jeden Tag bis voraussichtlich 31. Mai von 10 bis 22 Uhr fahren wird. Der Betreiber schreibt jedoch auf Anfrage der Redaktion, dass es voraussichtlich bis zum Sommer in Rothenburg stehen wird. Die genaue Standdauer „hängt unter anderem von der Nachfrage sowie von den weiteren Planungen im Anschluss ab”.
Warum gerade Rothenburg als Standort ausgewählt wurde? Als Gründe nennt der Betreiber die besondere historische Kulisse, die hohe Besucherfrequenz und die „einzigartige Atmosphäre” in der Stadt.
Die Verantwortlichen, ein Unternehmen aus Niedersachsen, versprechen in ihrer Pressemitteilung „beeindruckende Ausblicke über die historische Altstadt und die umliegende Region”. Fast 60 Meter ist das Rad hoch und zählt der Mitteilung zufolge zu den „größten transportablen Riesenrädern seiner Art”. In den 42 Gondeln können demnach mehr als 400 Gäste sitzen. Aufgrund seiner Konstruktion kann das Riesenrad laut Information der Betreibenden innerhalb von fünf Tagen auf- und später dann auch wieder abgebaut werden.
Ein integrierter Rollstuhlaufzug ermögliche auch mobil eingeschränkten Gästen den Zugang. Der Zugang zum Riesenrad erfolgt über die Ansbacher Straße (gegenüber Club 23). Angeboten werden soll auch eine „Weinfahrt”.
Eine Baugenehmigung ist laut Stadtverwaltung für ein solches Gefährt nicht notwendig, da es nicht dauerhaft errichtet wird. Zudem steht es auf privatem Grund.