Erst mal ein Bier aufmachen – und ab damit auf den Kopf. Klingt seltsam? Ist aber eine praktische Idee für eine selbstgemachte Leave-in-Pflege für die Haare. Besonders, wenn man ohnehin noch Bierreste zu Hause hat.
Konkret empfiehlt die Zeitschrift „Öko-Test Ratgeber Kosmetik 2026“ für den DIY-Conditioner Bier und Wasser zu gleichen Teilen in einer Sprühflasche zu mischen und anschließend gleichmäßig aufs feuchte Haar zu sprühen. Am besten nimmt man demnach für die Pflege, die im Haar bleiben kann, alkoholfreies Bier. Denn Alkohol kann austrocknend wirken, so die Öko-Tester. Und das ist schließlich nicht der Sinn der Sache.
Sie mögen kein Bier? Wie wäre es dann mit Essig? Der ist Bestandteil eines weiteren Öko-Test-Tipps für einen Leave-in-Conditioner mit Zutaten aus der eigenen Küche: die sogenannte saure Rinse.
Dafür mischt man ein bis zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter Wasser. Den Mix nach der Wäsche gleichmäßig über die noch feuchten Haare gießen. Der niedrige pH-Wert der sauren Rinse soll dann dafür sorgen, dass sich die Schuppenschicht der Haare schließt, sie glänzen und leichter kämmbar werden. Anschließend die Haare wie gewohnt frisieren.
Gut zu wissen: Wie der Biergeruch auch, verfliegt der penetrante Essiggeruch, sobald die Haare trocken sind, so die Öko-Tester. Man kann statt Apfelessig aber auch Zitronensaft für die saure Rinse nehmen.
Und auch leichte Öle wie Jojoba-, Traubenkern- und Kokosöl können trockenes Haar pflegen und nach dem Waschen für Glanz sorgen. Hier sollte man allerdings mit Bedacht vorgehen: Pures Öl kann den Öko-Testern zufolge vor allem feines, dünnes Haar schnell fettig und strähnig wirken lassen. Probieren Sie das Ganze also lieber erst mal nur mit kleineren Mengen Öl aus.
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