Lkw kippt nach Reifenplatzer um - Trümmer fliegen umher | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 11.06.2026 18:10, aktualisiert am 11.06.2026 19:17

Lkw kippt nach Reifenplatzer um - Trümmer fliegen umher

Wegen eines geplatzten Reifens ist ein Sattelzug auf der Autobahn 8 ins Schleudern geraten und in die mittlere Betonleitwand gekracht.  (Foto: Jason Tschepljakow/dpa)
Wegen eines geplatzten Reifens ist ein Sattelzug auf der Autobahn 8 ins Schleudern geraten und in die mittlere Betonleitwand gekracht. (Foto: Jason Tschepljakow/dpa)
Wegen eines geplatzten Reifens ist ein Sattelzug auf der Autobahn 8 ins Schleudern geraten und in die mittlere Betonleitwand gekracht. (Foto: Jason Tschepljakow/dpa)

Ein Reifenplatzer bei einem voll beladenen Sattelzug auf der Autobahn 8 in Schwaben hat mitten im Feierabendverkehr für lange Staus gesorgt. Laut Polizei fuhr der 41 Jahre alte Fahrer aus Litauen Richtung Stuttgart, als er wegen des Reifens bei Jettingen-Scheppach (Landkreis Günzburg) ins Schleudern geriet und gegen die mittlere Betonleitwand prallte. Das Gefährt kippte um und blieb quer auf allen drei Spuren liegen. Auch einige der geladenen Eisenrohre fielen auf die Fahrbahn.

Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Trümmerteile des Lkw und der Betonwand seien aber auf die Fahrbahn Richtung München geschleudert worden, dadurch seien mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Kempten. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. 

Staus an „Nadelöhr“ 

Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen komplett gesperrt. Später wurde der Verkehr vorbeigeleitet worden. Wegen des Berufsverkehrs bildeten sich kilometerlange Staus. Auch die Umleitungsstrecken seien komplett überlastet, hieß es von der Polizei, die von einem „Nadelöhr“ sprach.

Die Reinigung der Unfallstelle und die Bergung des Lastwagens könnte sich nach Angaben der Polizei bis in die Nacht hinziehen. So waren auch Betriebsstoffe des Lastwagens ausgelaufen. Zudem müsse die Betonwand zwischen den beiden Fahrbahnen abgesichert werden. Durch die Wucht des Aufpralls seien Teile rausgebrochen.

© dpa-infocom, dpa:260611-930-209836/3


Von dpa
north